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VVIiervell, lliskor^ ok iuäuot. Sciences.
den. „In unseren Tagen," sagt er, „kann jedes Unternehmen, dieeigentliche Philosophie der Wissenschaft auszubilden und zu erweitern,auf allgemeine Theilnahme hoffen. Alle Gebildeten werden über denwichtigen Vortheil übereinstimmen, der zu gewinnen ist, wenn einneues Licht geworfen werden könnte auf die Mittel, durch welche manWahrheit entdeckt, aus die geistigen Kräfte, die dem Menschen zu die-sem Zwecke verliehen sind, und auf die Wege, die er, um zu diesemZiele zu gelangen, einzuschlagen hat. Auch werden die meisten zuge-stehen, daß in dieser Beziehung noch gar viel zu thun übrig ist. —Selbst die große Reform, zu der Bacon seine Zeitgenossen vor mehrals zwei Jahrhunderten so mächtig aufgefordert hat, ist, auch in un-seren Tagen noch, keineswegs vollständig ausgeführt worden, undwenn sie eS wäre, so würde sie doch jetzt ein stetigeres Festhalten undeine größere Ausdehnung erfordern. Das von ihm uns hinterlasseneErbtheil soll erhalten, soll vermehrt werden; seine Lehre soll auf dieseitdem erworbenen neuen Erkenntnisse der Natur angewendet, undjedem derselben soll, wenn möglich, jener Grad der Sicherheit undFestigkeit gewährt werden, dessen wir unö in der klarsten und bestimm-testen unserer Wissenschaften, in der Mathematik, mit Recht erfreuen."
Nebrigens bekennt unser Vers., daß eine solche Reform, wen»ihre Epoche einmal gekommen ist, nicht das Werk eines einzelnenSchriftstellers, sondern nur das Resultat der gesammten geistigen Be-strebungen seines Zeitalters seyn kann. Aber er hofft, „daß seinegegenwärtige Schrift jenem künftigen Werke, wann auch und durchwen eS auch auftreten soll, nützliche Vorbereitung und gute Diensteleisten werde, und daß sie überdies, auch unabhängig von jenem hö-heren Zwecke, als eine für sich bestehende Geschichte der Wissenschaften,ihrer Aufschrist auf eine nicht ganz unwürdige Weise entsprechen werde."
Wenn dem Künstler, der von seinem Werke spricht, Bescheidenheitwohlläßt, so ist eö des Referenten Pflicht, vor allem der ungeschmink-ten Wahrheit zu huldigen. Und so gestehen wir denn gleich zum Ein-gänge unseres Berichtes, daß wir lange keine Schrift mit so vielNutzen und Vergnügen gelesen, und mit so viel beruhigender Zufrie-denheit aus den Händen gelegt haben, als eben die gegenwärtige, undwir hoffen, ja wir erwarten mit Gewißheit, daß alle Leser derselbenmit uns übereinstimmen werden, ihm einen hohen Rang unter denausgezeichnetsten Werken unserer Zeit über diesen Gegenstand zuzuge-stehen. Auch ist eS nur von einem Manne seiner Art, von dem maneine umfassende Darstellung so vieler und so verschiedener Gegenstände