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losen Dingerchen, die sich so viele Jahre sreundlich unter unö herum-getrieben, und so manchem hungcrigen Philosophen Anhalt und Nah-rung verschafft haben, und die man setzt zu Tode sagen und ohneBarmherzigkeit gleich reißenden Wölfen, niederschießen will. Warumhat man eS mit ihnen, wenn man sie schon einmal nicht mehr habenwill, nicht wie mit ihren nahen Verwandten, den Essenzen, ge-macht, die man, als man sie aus den Schulen forttrieb, sich in dieApothekerbüchsen flüchten ließ, wo sie unö noch setzt durch ihre Süßig-keit erquicken, und wo einige von ihnen sogar bis zu dem Gradevon Quintessenzen avancirt sind (öl^mus Zcndierus, Lap. VII).
Obschon aber, so schließt unser Verfasser das zweite Kapitel,diese griechischen Philosophen für die eigentlichen inductiven Wissen-schaften nichts geleistet haben, so dürfen wir deßwegen nicht geringvon ihnen denken. Sie waren Männer von ungewöhnlichem Scharf-sinn, reich an Erfindungskraft und hohen Conceptionen, und, washier vorzüglich bemerkt werden muß, sie haben zuerst die speculativeFacultät des menschlichen Geistes, und zwar sehr vollständig entwickelt.Gleich kühnen Jägern, die keine Gefahr scheuen, warfen sie sich zuerstaus die Jagd der Ideen, auf denen im Grunde alle spätere Kulturdes Menschengeschlechts erbaut worden ist. Die Weisen deö altenGriechenlands bilden gleichsam das heroische Zeitalter unserer Litera-turgeschichte. Denn wie die ersten Schiffer ihrer eigenen Mythenlehresteuerten sie mit schwachen Barken kühn in ein fernes, unbekanntesMeer, begeistert von der Hoffnung eines glänzenden Sieges über alleHindernisse, die sich ihnen entgegenstellen würden. Sie haben zwardas goldene Vließ, für das sie ausgezogen sind, nicht gefunden, abersie haben dafür die Pforten einer neuen Welt vor unsern Augen auf-geschlossen, sie haben uns zu dem endlosen Meere geführt, auf welchemseitdem Schiffe von zahllosen Seglern hin und wieder fahren, unduns aus jenen neuen Gegenden die kostbarsten Schätze bringen, dieuns, ohne jene ersten jugendlichen kühnen Schiffer, vielleicht immerunbekannt geblieben wären.
Nach diesen Betrachtungen wendet sich der Verfasser im zweitenBuche zu den einzelnen Naturwissenschaften der Griechen, der Mecha-nik, Hydrostatik; Optik «. f. Da es der Raum dieser Blätter nichterlaubt, ihm aus allen seinen vielfachen Wegen zu folgen, und dawir doch, nach der bisher gewohnten Weise, unsere Leser mit demInhalte und der Darstellung des Verfassers gern näher bekannt mache»wollen, so wählen wir von den manuigfaltigen Wissenschaften, die