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VVbervell, Histor^ ok inänct. Sciences.
während der Mittelpunkt dieses Kreises wieder gleichförmig in einemanderen, dem deferirenden Kreise, um die Erde, als seinenMittelpunkt, herumgehe. Da nun diese zwei Bewegungen, obschonsie beide nach derselben Richtung, von West gen Ost, vor sich gehen,von der festen Erde aus betrachtet, bald nach derselben, bald wiedernach entgegengesetzten Seiten zu gehen scheinen, so hofften sie, durchdiese Hypothese ihren gewünschten Zweck erreichen zu können.
Die erste ernstliche Bemühung, diese Idee mathematisch auszu-prägen, scheint in die Zeit deS Aristoteles zu fallen. Plato wenig-stens kannte sie noch nicht, sonst würde er ihrer in mehreren Stellenseiner auf unS gekommenen Schriften erwähnt haben. Zm zehntenBuche seiner „Politik" erzählt Alkinus der Pamphylier, waS er nachseinem Tode auf seinen Wanderungen durch den Himmel gesehen hat.Unter andern Offenbarungen, die er seinen Zuhörern mittheilt, sprichter auch von der Maschinerie, welche die Bewegung der Planetenleitet. Die Are aller dieser Bewegungen, sagt er, ist eine großeSäule von Diamant, die gleich einem Spinnrocken von dem „Ver-hängniß" zwischen ihren Knieen gehalten wird. An diesem Rockensind, mittelst verschiedener Stäbe, große Ringe befestigt, auf derenUmkreisen sich die Planeten bewegen, wo denn Alkinuö die Größenund Entfernungen dieser Ringe umständlich beschreibt. — Auch inseinem „Epinomiö" gibt Plato eine Darstellung dieser Bewegungender Planeten, die er, den Beobachtungen gemäß, wohl zu kennenscheint, obschon er die Ursache derselben nicht anzugeben wagt. Dafürsetzt er den merkwürdigen Schluß hinzu: „WaS immer die Griechenvon den Barbaren erhielten, haben sie verbessert und vervollkommnet,daher ich hoffe, daß meine Landsleute auch in diesen Untersuchungenbald viel weiter gehen werden, als jene Fremden." Doch bekennter zugleich, daß daS hier vorgelegte Problem schwer zu lösen seyn,und viel Talent und Scharfsinn erfordern wird. „Ein Astronom,"setzt er hinzu, „muß ein geistig sehr hoch gestellter Mann seyn, undschon von früher Jugend her einen sorgfältigen Unterricht erhaltenhaben, besonders in den mathematischen Wissenschaften, und unterdiesen vorzüglich in derjenigen, die so innig mit dem Himmel ver-wandt ist, und die wir doch so thöricht die Erdmessung oder dieGeometrie zu nennen pflegen."
SimpliciuS (üe Loelo lüd. II.) erzählt, daß Eudor von Kniduszuerst die Hypothese der Epicykel in die Astronomie eingeführt hat.Er reiste mit seinem Freunde CalippuS von CyzicnS nach Athen, wo