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Dritter Band.
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V^bsveell, üistorx ok inäuet. seieneos.

Beweise, daß die besten Astronomen des Alterthums jene krystallenenSphären, die uns mit Recht so abenteuerlich erscheinen, als wirklichexistirend angenommen haben. Wenn ihre dichterischen Philosophen,wie Plato, oder ihre dogmatischen, wie Aristoteles, diese Einfälle auf-zunehmen kein Bedenken trugen, so erklärt sie im Gegentheile Ptole-mäuS (Mnmgcst- III. I) für bloße imaginäre Hülfsmittel der Be-rechnung, wie dieß mit unseren mittleren Planeten und ihren auchnur imaginären mittleren Bewegungen doch ebenfalls der Fall ist.Schon der Umstand, daß er die Bewegung deS Planeten in einemexcentrischen Kreise für identisch mit der Bewegung in einem Epicykelerklärt, zeigt deutlich, daß diese cpicyklische Hypothese ihm nur einegeometrische Conception war, in der Absicht gebraucht, um dadurch diewahre Bewegung der Planeten den Beobachtungen gemäß darzustellen.Der wahre Werth dieser Theorie ist darin zu suchen, daß sie alle da-mals bekannten astronomischen Entdeckungen wie in einem Gefäßeaufnehmen, und selbst die Arbeiten der Nachfolger umschließen konntezu einem einzigen zusammenhängenden Ganzen, zu einem Erbe fürdie späte Nachwelt, die erst durch die großen neuen EntdeckungenKeplerS in den Stand gesetzt wurde, dieses Gefäß und seinen seitJahrtauseuden aufbewahrten Inhalt für sich selbst entbehrlich zu fin-den. Selbst CvpernikuS, von dem Kepler sagt, daß er ein vir ms-ximi inZenii et quoll in boo genero 8peculstloni8 inögnopers necesssest, smmo Iidsr war, selbst der große CvpernikuS, der Kraft undMuth'genug besaß, ein durch sein hohes Alterthum beinahe geheilig-tes Vornrtheil zu bekämpfen, wagte sich doch nicht an diese Epicykel,da er ihnen nichts Besseres, nichts Gleiches substituiren konnte. „Wirmüssen gestehen," sagt er (lle kovol. orbium cool. I. 4), „daß diehimmlischen Bewegungen in Kreisen vor sich gehen, weil ihre Ungleich-heiten bestimmte Gesetze und Perioden beobachten, was nur von Krei-sen kommen kann."

Nach diesen Betrachtungen folgt S. 190—222 eine kurze Be-schreibung der griechischen Astronomie von Hipparch bis nach Ptole-mäuS, und der Anfang der arabischen Astronomie. Im vierten Buchewird daS Mittelalter, das Whewell bis zur Geburt des CvpernikuSzählt, in kurzen, großen Zügen geschildert. Wir übergehen die wenigerfreulichen Nachrichten über die scholastischen Philosophen, Astrologen,Magier u. f., und wenden uns sofort zu dem fünften Buche, oderzu den Leistungen von Cvpernikus und Kepler.

AIS Muster der Darstellung des Verfassers mag die Einleitung