Band 
Dritter Band.
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Wkevell, llistor;' ok inäuct. scieneos.

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selbst PtolemäuS von allen denen, die über so erhabene Gegenständeforschen wollen: //ke ^>r^o-

ooPLki-, daß sie vor allem einen freien Geist haben müssen."

Bekanntlich sagt CopernikuS in der Dedikation seines Werkesan Paul III., daß er seine Lehre nur als eine Hypothese vortrage,dadurch die Erscheinungen der Planeten einfacher, als bisher geschehenist, zu erklären, und daß man ihm dies so wenig, als irgend einem seinerVorgänger, verbieten könne. Er besorgte dabei vielleicht, waS späterdem Galilei widerfahren ist. Indeß, setzt er kühner hinzu, wenn eSdoch einige (Schwätzer) geben sollte, die nichts von Ma-

thematik verstehen, und sich doch daS Recht herausnehmen, ihr Urtheilaus einem anderen Buche gegen mich zu holen, so kümmere ich michum sie nicht, und sehe auf ihr Gerede, als auf ein unüberlegtes undverächtliches, herab. — Ein ähnliches Mittel, mit dem eben erwähn-ten, gebrauchten auch, wie unser Verfasser S. 369 sagt, gewisseHerausgeber der Ncwton'schcn Prinzipien, die dem dritten Buche die-ses Werkes die Deklaration vorsetzten: Hist tlmx aämet Um motionok tks knrth onlp as a kppollmsis, proko88inZ to obe^ tke äecreos okUm popes szninst Um motion ok Um oarlk.

Nach diesen Betrachtungen verbreitet sich der Verfasser über diei ersten Gegner und Anhänger deö neuen Systems, waö wir hier derKürze wegen übergehen, und unS dafür sogleich zu Keplers Periodewenden. — Nachdem durch CopernikuS die äußeren Erscheinungen dcSHimmels dargestellt, und, wie es schien, so glücklich erklärt wurden,

^ regte sich nun allmählich auch das Verlangen, die Ursache dieser Er-scheinungen zu entdecken. Besonders hätte man sich so gerne erklärt,

^ warum alle jene großen Himmelskörper, wie CopernikuS gelehrt hatte,

' um die Sonne, und warum eben so alle Körper aus der Oberfläche! der Erde, wie die tägliche Erfahrung zeigte, gegen den Mittelpunktdieser Erde sich bewegen? — CopernikuS selbst begnügte sich, waödie Schwere der Erde betrifft, noch mit der Aristotelischen Deutung,obschon durch sie eigentlich nichts gesagt wird. Aber schon seine näch-sten Nachfolger entfernten sich sehr weit von dem bisher als unsehl-! bar verehrten Stagiriten. „Die himmlischen Körper," sagt Mästlin^ Keplers Lehrer, in seinen llpitomo ^8>ronomig6 im Jahr 1588, „sollenum den Mittelpunkt der Erde bewegen. Wo sind aber die Beweisefür jene Behauptung? Kennen wir den Mittelpunkt der Univer-sums ? WaS kennen wir überhaupt außer der Erde? Und dieseErde ist nur ein Punkt, ein wahres Nichts gegen daö ganze Weltall.