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»'kervell, IlistorF ok incluct. seisnees
tralen Mediums suchen, das sich, hinter dem fallende» Körper, gleicheiner Flüssigkeit wieder schließt, und dadurch den Körper abwärtstreibt." — So viel Mühe kostete eö selbst einem so eminenten Ta-lente, über die ersten,Elementarbegriffe der Mechanik ins Reine zugelangen! Wenn Züge dieser Art, die so oft in der Geschichte unsererbrilliantesten Entdeckungen vorkommen, den menschlichen Geist zu demüthi-gen geeignet sind, so mögen sie uns zugleich tröstlich und ermunternderscheinen, wenn auch wir nur mit Mühe vorwärts kommen in demDickicht, das uns von allen Seiten umgibt. Seit Archimedes imdritten Jahrhundert vor Chr. Geb. war auch nicht ein Schritt zurRectisication unserer Begriffe über die alltäglichsten Erscheinungen derNatur gemacht worden, und als achtzehnhundert Jahre später, einerder scharfsinnigsten Köpfe wieder einmal den ersten Schritt vorwärtswagen wollte, wie schwer wurde er ihm!
Nachdem endlich Galilei zu der klaren Erkenntniß gekommenwar, daß die Schwere eine constante, d. h. eine solche Kraft sey,die gleiche Geschwindigkeiten in gleichen Zeiten erzeugt, so war da-durch allerdings sehr viel gewonnen, da man nun ein bestimmtesMaß der Kräfte, nämlich die von ihnen in einer gegebenen Zeithervorgebrachte Geschwindigkeit, erlangt hatte. Aber nun fragte essich wieder, ob diese Kräfte eben so auf ruhende, als auf schon inBewegung begriffene Körper wirken, ob dieselben Kräfte in diesenbeiden Zuständen der Körper auch dieselben Geschwindigkeiten erzeugen?— Diese Frage bot wieder neue Schwierigkeiten. DeScartes glaubtesie verneinen zu müssen, und er gab nicht zu, wie man aus seinenBriefen an Mersenne sieht, daß ein Körper, im freien Raume, inderselben Zeit durch dieselbe Höhe senkrecht steigen wird, in welcherer durch diese Höhe frei gefallen ist, wenn er in dem ersten Fallemit derselben Geschwindigkeit aufwärts geworfen wird, die er imzweiten Falle am Ende seiner Bewegung erhalten hat. Eben sowenig wollte DeScarteS gelten lassen, daß ein frei fallender Körper,wenn er aus der Ruhe ausgeht, nach und nach alle möglichenZwischengcschwindigkeiten erhalte, die zwischen der Ruhe und seinerletzten Geschwindigkeit enthalten sind, wobei er sich von seinen philo-sophische» Speculationen beirren ließ. Aber dieser und anderer Hin-dernisse ungeachtet ging doch die mathematische Ausbildung dieserTheorie (des Falles) unter Galilei selbst und seinen ersten Schülernrasch vorwärts, wie nur erst die richtigen Principien derselben auf-gestellt waren. Nachdem aber einmal die Theorie der beständigen