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^Vksvvoll, Ilistor)' ok inäuet. Sciences.
Wir haben bisher die allmäliche Entwicklung der drei Grund-gesetze der Mechanik besprochen, nämlich des Gesetzes der Trägheit,der Zusammensetzung der Kräfte und der Proportionalität der accelc-rirenden Kraft mit der Aenderung der Geschwindigkeit eines in Be-wegung begriffenen Körpers. In dem dritten, vierten und fünftenKapitel des sechsten BucheS behandelt der Verfasser die weitere Ent-wicklung und Erweiterung dieser Gesetze während der Zeit von Ga-lilei bis zu Newton, und die Anwendung derselben auf die Lehrevon dem Gleichgewichte und der Bewegung der Flüssigkeiten. Dahier nicht der Ort ist, ihm zu diesen, manchem Leser vielleichtweniger interessanten oder verständlichen Untersuchungen zu folgen, sowenden wir unS sogleich zu dem letzten Kapitel dieses Buches, wel-ches die Geschichte der Mechanik von Newton bis auf unsere Zeitenenthält.
Durch Newton erhielt die Mechanik zuerst eine höhere wissen-schaftliche, und zwar eine geometrische Gestalt, wie die zwei erstenBücher seiner „Principien" zeigen. Er wählte diese Form entwederauö Vorliebe für die Darstellung der Alten, oder weil er die räum-lichen Anschauungen für angemessenere Mittel zur Erkenntniß hielt,als die symbolischen Formeln der Algebra, oder endlich, weil er sichvielleicht absichtlich in ein gewisses Dunkel hüllen, und seinen Lesernetwas zu schaffen geben wollte. Es ist in der That sehr wahrschein-lich, daß er viele von seinen Entdeckungen und Auflösungen, die erin jenem Werke in ein geometrisches Gewand kleidet, auf dem Wegeder AnalysiS gefunden hat. Wenigstens hat ihm Laplace diesen Vorwursgemacht, der übrigens selbst auch nicht davon frei geblieben ist, wennman sieht, wie kurz und gedrängt er in seiner Moaniqus oslssts die-selben Gegenstände behandelt, die er oft, viele Jahre zuvor, sehrumständlich in den Memoiren der P. Akademie vorgetragen hat, auöwelchen letzten viele Kapitel von jenen nur als Auszüge, aber alsäußerst apocopirte Auszüge zu betrachten sind. Auch von gar vielenBlättern der llxpo5üion üu Systems üu moncle mag, des hohen Werthesdieser Schrift unbeschadet, dasselbe gesagt werden, da man hier oftgenug Gegenstände, zu deren Erkenntniß sehr umständliche und tiefeRechnungen erfordert wurden, mit wenigen Worten abgefertigt sieht,gleichsam als wären sie dem Verfasser schon auf den ersten Blick voll-kommen klar gewesen, und als hätte er das Recht, von allen seinenLesern dasselbe zu fordern. Mir ist dieser Fehler, denn so werdenwir ihn nennen dürfen, immer als ein sehr kleinlicher Zug in dem