Band 
Dritter Band.
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Wkervell, Uistor^ ok inüuct. seienoss.

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Charakter dieser Männer vorgekommen, um so kleinlicher, je größerdiese Männer selbst gewesen sind. Welche Ursache haben sie, sich voruns anderen zu verbergen, und in einen Nimbus von erborgten,ängstlich um sich zusammengerafften Wolken zu hüllen? Sind sie nichtreich genug in der Fülle ihrer erworbenen Schätze? Stehen sie nichthoch genug auf dem Gipfel der Erkenntniß, um sich noch durch solche,kaum den Armen geziemenden Künste einen erborgten Glanz, einebloß scheinbar größere Höhe zu geben? Sollte ihnen dieser äußereSchein theurer seyn, als die Wahrheit und ihre Verbreitung, sollte»sie lieber bewundert als verstanden seyn, sollten sie die Blendungihrer Leser der Belehrung derselben vorziehen wollen? Besondersscheinen unsere LandSlcute, und unter ihnen nicht bloß die Mathe-matiker, gern auf diesen Abweg zu gerathen, wovon sich selbst dergroße Stifter unserer kritischen Philosophie nicht frei zu halten, jaden er,' wenn man ihm selbst glauben darf, sogar absichtlich einge-schlagen hat. Er beschwert sich, nicht mit Unrecht, in seinen „Pro-legomenen zu jeder künftigen Metaphysik" über das Unwesen, dasso viele Unmündige in dieser Wissenschaft sich erlauben, die, sobaldsie nur eben sprechen gelernt haben, auch sofort mit- und absprechenwollen, ganz nach' ihrem Gelüste, ohne sich auch nur um die erstenElemente der Wissenschaft im Ernste vorher bekümmert zu haben,wahrend dies z. B. in der Mathematik ganz anders sey, wo alledie, die nichts davon verstehen, auch still und bescheiden im Hinter-gründe stehen bleiben, und sich nicht an Orte drängen, wo sie nichthingehören. Gegen dieses Uebel, daö nach ihm vorzüglich in derPhilosophie herrschen soll, weiß er nun kein besseres Mittel, als eseben so zu machen, wie die Mathematiker in ihrer Wissenschaft eSschon längst gemacht haben, nämlich sich eine eigene Sprache zu bil-den, die nur der Eingeweihte versteht, und sich dadurch außer denBereich jener fremden Eindringlinge zu stellen, so daß eS künftigauch von der Philosophie heißen soll:

Ixnsvum, kucos pecus a prsesepidus arcent.

Diesem gemäß wolle er sich also künftig auch in einen, jenenanderen unzugänglichen Vortrag hüllen, und er wünscht alles Ernstes,daß sein Beispiel recht viele Nachfolger finden möge. Ich kann nichtsetzte er hinzu, so schön und so klarverständlich schreiben, wie Men-delsohn in seinem Phädon oder in seinen Morgenstunden gethan hat;aber wenn ich eö auch könnte, so würde ich eS doch nicht thun, um