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Dritter Band.
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VVIievvell, Ilistor)' ok inäncl. Sciences.

als Clariaut seine Berechnung der Wiederkunft des Halley'sche» Ko-meten für 1759 vorlegte, stellt auch er zuerst die drei Differential-gleichungen der zweiten Ordnung auf, auf deren Integration dieeigentliche Auflösung des Problems der drei Körper beruht; aber diedirecte Integration derselben schon bei ihrem Anblicke als unmöglicherkennend, setzte er bloß hinzu: Intezrs msintensnt gut pourra.

Nachdem der Verfasser die weitere Anwendung dieses großenProblems auf die Theorie der planctarischen Störungen und auf dieBewegungen des Jupitersatelliten durch Euler, Lagrange und Laplace,besonders in Beziehung auf die säkularen Pertnrbationen und auf dieMethode der Variation der Parameter der Bahnen diScutirt hat,widmete er S. 106 der ülöcanigug celests einen eigenen Abschnitt,wobei zugleich der neueren Arbeiten von Poisson, Gauß, Hansen,Pontccoulant u. a. erwähnt wird. Weiter wird S. 108 der ver-schiedenen Auflösungen des Problems von der Präcession durch Newtond'Alembert, Euler, Lagrange, Laplace u. a. gedacht, so wie der Lib-ration des Mondes von Langrange; der Theorie der schwingendenSaiten von Taylor, Bernoulli, d'Allembert und Euler, in Verbindungmit der neuen Theorie der willkürlichen, diScontinuirlichen Funktionenu. f. Den Beschluß diese« Kapitels macht die Theorie von der Ge-stalt der Erde, wie sie von Newton und Huyghenö angefangen, vonBouguer und Clairaut weiter geführt, von Maclaurin, Lagrange undLaplace bis auf den gegenwärtigen Zustand erhoben worden ist; dieHaarröhrchentheorie von D. Bernoulli, Laplace, Poisson und Gauß;und endlich die Hydrodynamik mit ihrer Anwendung auf Ebbe undFluth von Bernoulli, d'Alembert, Lagrange und Laplace.

Daö siebente Buch enthält die Geschichte der physischen Astro-nomie von Galilei bis auf unsere Zeit. In der Einleitung dazuwird zuerst der Vorläufer Newtons gedacht. Baco sah das Bedürfnißeiner physischen Astronomie, die uns die Ursachen der himmlischenErscheinungen lehrt, deutlich und selbst von einem höheren Stand-punkte als Kepler, weil er von keinem der vielen Vorurthcile desLetzteren befangen war, und er war dies, weil er zu einer anderenSchule gehörte, und weil er, in Beziehung auf mathematische undastronomische Kenntnisse, tief unter Kepler stand; eine, wie uns däucht,sehr richtige und inhaltsreiche Bemerkung. — Kepler selbst würdevielleicht der Schöpfer der physischen Astronomie geworden seyn, wennzu seiner Zeit die Dynamik schon als Wissenschaft vorhanden ge-wesen wäre. Aber er kannte noch nicht einmal das erste Gesetz der-