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der Nutation, und über die erst in unseren Tagen weiter ausgebildeteKenntniß der Doppclsterne. Den Beschluß des ganzen Buches bildeteine gedrängte, aber inhaltsreiche Uebersicht der alten und neuen In-strumente der Astronomie, der vorzüglichsten Sternwarten, der ge-lehrten Gesellschaften, der ausgezeichneten Beschützer der Astronomie,und der größeren astronomischen Expeditionen in entfernte Theileder Erde.
Die Leser werden schon aus dieser gedrängten Anzeige auf denReichthum des Inhalts schließen, da wir mit vollem Rechte hinzu-setzen dürfen, daß wir bei keiner der so eben angeführten Abtheilun-gen irgend einen wesentlichen Punkt vermißten, sondern daß vielmehrjeder einzelne dieser Theile als ein vollständiges, mit gleicher Kenntnißund Sorgfalt gezeichnetes Bild zu betrachten ist.
Im achten Buche wird die Geschichte der Akustik, im neuntendie der Optik, und endlich in dem zehnten Buche, womit der zweiteTheil geschlossen ist, die Thermotik und Atmologie (oder dieLehre von der Wärme und den sogenannten Meteoren) vorgetragen.Diese drei Abtheilungen bilden, nach unserem Verfasser, die „sccun-dären mechanischen Wissenschaften,^ indem nämlich in ihnen zwarauch alles auf Bewegung zurückgeführt wird, aber nicht auf eineunmittelbare, sondern nur auf eine durch Hülfe eines Mediumsvermittelte oder hervorgebrachte Bewegung. Eine allgemeine Be-merkung, die er seiner Geschichte dieser drei Doctrinen vorausschickt,darf um so weniger übersehen werden, da sie im Grunde auch dieübrigen in diesem Werke behandelten Wissenschaften angeht, daß eönämlich nicht die Absicht des Verfassers ist, eine vollständige bis indas kleinste Detail herabgehende Geschichte dieser Wissenschaften, son-dern nur eine Uebersicht dieser Zweige der menschlichen Erkenntnissezu geben, die allgemeinen Principien und die Epochen derselben zubestimmen, und die eigentlich charakteristischen Züge jeder einzelnenWissenschaft herauszuheben, um dadurch sein schon oben erwähntesWerk über die Philosophie der induktiven Wissenschaften würdig vor-zubereiten.
Zuerst wird, in der Geschichte der Akustik, der berühmten Er-klärung gedacht, die schon Aristoteles in seiner Schrift: „Vom Tonund vom Hören," gegeben hat. Die Bewunderer der Alten habensie, nach einigen Modifikationen, die sie an diese Erklärung ange-bracht haben, als eine ganz richtige und vollkommene Darstellungdes eigentlichen Ursprungs und der Fortpflanzung des Schalles ange-