Band 
Dritter Band.
Seite
467
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Arago's Aufsätze.

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Daß dies nicht von unserem gegenwärtigen Uebersetzer, Herrnvon Remy, gilt, bezeugt jede Seite der zwei vor uns liegendenBündchen. Der Uebersetzer hat, wie er durch seinen Vorbericht zeigt,den hohen Werth, den diese Aufsätze sowohl an sich selbst, als auchin Beziehung auf die Bildung der Leser haben, so wie das Eigen-thümliche, wodurch sie sich vor allen andern dieser Art auszeichnen,vollkommen erkannt, und er ist, dieser Erkenntniß zu Folge, mitAchtung und Liebe an seine Arbeit gegangen, so daß wir uns nurGlück wünschen können, diese treffliche Schrift in einem ebenfalls sotrefflichen deutschen Gewände zu besitzen, daß uns fortan daö Originalselbst größtentheils entbehrlich erscheinen mag.

Die hier in Rede stehenden Abhandlungen beziehen sich meistensauf solche Gegenstände der Naturlehre, der Astronomie, Geologieu. s., deren nähere Kenntniß für jeden auf Bildung Anspruch machen-den Mann von hohem Interesse sind, und sie sind hier nicht nur voneinem der ersten Kenner derselben, sondern zugleich auf eine so ge-meinfaßliche, einfache und wahrhaft elegante Weise vorgetragen, daßihnen wohl in den gesammten gebildeten Sprachen Europa'S nurwenige ähnliche an die Seite gestellt werden können. In der Thatwüßte ich keine andere Schrift dieser Art zu nennen, welche so sehrdem Bedürfnisse der Zeit entgegenkömmt, als diese reiche Sammlungvon Aufsätzen über die interessantesten Fragen der Physik, AstronomieGeologie und Meteorologie, über welche die Wissenschaft zum Theilbereits ihr volles Licht verbreitet hat, während eine nicht geringeAnzahl anderer ihre endliche Lösung erst von der Zukunft erwartet.

Die von der Verlagshandlung gewählte Aufschrift dieser Ueber-setzung könnte die Besorgniß erregen, daß hier nur für eine gewisseKlasse von Lesern, die bloß nach Unterhaltung streben, gesorgtsey, während vielleicht der wahrhaft Wißbegierige, dem es um Be-lehrung und Unterricht zu thun ist, unbefriedigt bleiben soll. Alleinder bloße Name deS Verfassers wird ihnen Bürge seyn, daß eS hiernicht auf bloßen Zeitvertreib abgesehen ist, und daß auch diejenigenLeser, die über jene interessanten und «nS allen nahe liegenden Fragenwahrhafte Aufklärung suchen, und zwar diese vor allen übrigen, invollem Maße befriedigt werden sollen. Ja selbst den eigentlichenNaturkundigen wird die, aus der völligen Gewältigung deS Stoffeshervorgehenve Freiheit und Leichtigkeit der Behandlung im hohenGrade anziehen, da selbst bei den ihnen bereits bekannten Entwick-lungen die historischen Rückblicke und das Zurückgehen auf die ersten

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