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Arago's Aufsätze.
selben sofort in die Kenntniß dieser Maschine z» setzen, so daß erdieselbe sogleich in allen ihren Theilen vollkommen übersehen undbegreifen wird, wenn er sie selbst entweder im Gange erblickt, oderwenn ihm die Art ihrer Thätigkeit entwickelt wird.
Durch den erwähnten polemischen Theil hat die ganze Schriftnicht nur eine treffliche Unterlage erhalten, sondern das Interesse andem Gegenstände ist durch die Lebhaftigkeit, durch die Gründlichkeitund, wir möchten sagen, durch die Eleganz der Streitsührung nichtbloß für die Landslcute des Verfassers, welchen dadurch die Ehre derErfindung vindicirt werden soll, sondern auch für alle Leser überhaupterhöht worden. Arago wurde durch Gegner, die sich gegen dieseNindication erhoben, noch zu einer Nachschrift geführt, die in dem^nnuairo für daS Jahr 1837 erschien, und die unser Uebersetzer indem dritten Bündchen folgen lassen wird, vielleicht zugleich mit dennoch lebhafteren Reden und Gegenreden, welche erst in dem gegen-wärtigen Jahre zwischen Arago und seinen Opponenten in Englandin den französischen Tageblättern mitgetheilt worden sind. ES wäresehr wünschenSwerth, wen» uns Arago auch noch die mannigfaltigenmechanischen Verbesserungen und Kunstgriffe zur allseitigen Benützungder Dampfkraft, seinem früheren Versprechen gemäß, mittheilen wollte,da die bisher dafür gegebene, übrigens sehr schätzbare Entwicklungder bisher bekannten Ursache der Erplosion der Dampfmaschinen, doch«icht als eine vollgültige Entschädigung jenes Versprechens angesehenwerden kann.
Nachdem der Verfasser die ganze Geschichte der Erfindung undallmäligen Ausbildung der Dampfmaschinen durchgegangen, stellt erS. 68 die Resultate seiner Untersuchungen in aphoristischen Sätzenzusammen. Im Jahre 1615 verfiel nämlich Salomon de Causder erste auf die Idee, die ausdehnsame Kraft der Wasserdämpse beieiner hydraulischen Maschine anzuwenden, die aber bloß zum Wasser-schöpsen bestimmt war. Im Jahr 1690 sah Papin zuerst dieMöglichkeit ein, eine mit einem Stempel versehene Maschine durchWasserdampf zu verfertigen, und im Jahre 1691 wendete er dieelastische Kraft des Dampfes, so wie die Eigenschaft desselben, durchdie Kälte wieder verdichtet zu werden, bei einer solchen Maschine an.In demselben Jahre schlug er zuerst vor, eine Dampfmaschine zumDrehen einer Are zu verwenden, und zugleich eine Dampfmaschinemit doppelter Wirkung, jedoch noch mit zwei Pumpenstiefeln, auszu-führen. Papin ist als der eigentliche Erfinder der Dampfboote an-