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lbibri, distoiro äss mgtkamstiguss.
ersten historischen Zeiten nähern, ein außerordentliches Schauspiel ent-gegen. In jener dunklen Zeit, scheint eS, haben alle Völker der Erdeeine gewaltsame Erschütterung erlitten, die Nationen mengten undtrennten sich unter einander, und änderten immerfort ihre Wohnsitze.Große Wanderungen, die beinahe alle aus dem Oriente kamen, über-schwemmten Europa, und drangen bis an den Atlas vor. Zuweilenbrachten diese Einwanderer eine höhere Kultur und Künste in dieneuen Gegenden, doch oft auch erschienen diese Fremdlinge als Bar-baren und Räuber, die nur Verwüstung und Entsittlichung verbreiteten.Es ist fetzt nicht mehr möglich, zu entscheiden, ob diese großen Be-wegungen der Völker alle unter sich gleichzeitig gewesen sind, oder obsie in vielleicht sehr von einander entfernten Jahrhunderten statt hatten,und später nur durch eine Art von optischer Illusion, wegen der gro-ßen Entfernung jener Zeiten von uns, scheinbar näher an einandergerückt seyn mögen. Aber sie waren da, darüber stimmen die ammeisten verbreiteten Traditionen überein, und eö kann daher für unSnur noch die Frage übrig seyn, ob diese von Osten kommenden Be-wegungen der Nationen von der Art gewesen sind, wie später dieVölkerwanderung, die allen europäischen Ländern eine neue Gestaltgab, oder ob sie die Folge einer allgemeinen oder auch mehrerer par-tiellen Überschwemmungen war, deren Existenz durch die ältesten Sa-gen beinahe aller Völker bestätigt wird. Diese Wasserflutheo scheinenalle ebenen Gegenden der Erde bedeckt zu haben, und nur die her-vorragendsten Stellen derselben, nur die Gipfel der hohen Berge konn-ten als der Zufluchtsort der Wenigen gelten, die dem allgemeinenUntergänge entflohen. Mittelasien besonders, und vielleicht auch derinnere Theil von Afrika, bot solche Höhen, aus denen die gerettetenMenschen sich sammeln, auf denen die früheren Bewohner verbleibenund in ihrer begonnenen Ausbildung fortschreiten konnten. Im Abend-lande aber, wo jene hohen Bergrücken beinahe gänzlich fehlen, konntenicht leicht ein ganzes Volk jener Zerstörung entgehen, und nurwenige isolirte Bergspitzen mögen als Rettungsort für einzelne In-dividuen oder Familien gedient haben. Nimmt man diese Zerstörungdes ganzen Menschengeschlechtes in zwei großen Klassen an, von denendie einen, vereinzelt, mit den ersten Bedürfnissen des Lebens kämpfend,wieder in den Stand der ersten Wildheit zurückfielen, während dieanderen, in ungestörtem Zustande ihrer früheren geselligen Verhältnisse,als schon längst bestehende Völkerschaften sich immer mehr vermehrtenund ausbildeten, so wird dadurch jene Wanderung asiatischer undafrikanischer Colonicn sehr wahrscheinlich, durch welche Europa eineneue Civilisation, eine andere Gestalt erhalten hat, und eben so leichtwird man dann auch die vielen, unverkennbar fremden Züge erklärenkönnen, die wir jetzt noch in unseren Sprachen, in unseren Religionen,und selbst noch in manchen unserer Sitten und Gebräuche wiederfin-den. Auf diese Weise scheinen in den ältesten Zeiten ganze Völkcr-stämme aus Acthiopien nach Aegypten, und aus den hohen GegendenMittelasiens nach Europa, und zwar zuerst nach Griechenland und