Band 
Dritter Band.
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529
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Italien ausgewandert zu seyn, wie denn die Geschichte aller der letzt-genannten Nationen erst von der Zeit jener großen Wanderungenbeginnt."

Nach solchen allgemeinen Betrachtungen tritt der Vers. seinemVaterlande näher, und gibt uns zuerst Seite 14 die Geschichte derHetruökex, so weit sie aus den alten römischen Historikern entnommenwerden kann. Er sucht die Geschichte dieses Volkes jener allgemeinenHypothese anzupassen, indem er von der Voraussetzung ausgeht, daßdie lateinische Sprache viele Worte zum Theil aus dem Griechischen,zum Theil aus dem Sanscrit aufgenommen habe. Nebst den Hetrus-kern, die vielleicht als Autochthonen in Italien zu betrachten sind,waren es besonders die griechischen Colonien Unteritaliens, die schonin den frühesten Zeiten Kultur in dieses Land gebracht haben. DiePythagorische Schule zählte die ersten Staatsmänner und Regentenunter ihren Schülern, und schien ihrer Zeit weit vorausgeeilt zu seyn.Außer dem Stifter derselben zeichnete sich besonders ArchytaS vonTarent aus, der den Plato in der Pythagorischen Lehre unterrichtete,und ihn den Verfolgungen des DionysiuS entriß; der zuerst die Geo-metrie aus die Mechanik anwendete, sich mit dem berühmten Problemder Verdoppelung deö Würfels beschäftigte; der wunderbare Instru-mente (fliegende Tauben von Holz) verfertigte, und sieben Mal An-führer seines Volkes, dasselbe eben so oft zum Siege führte. Mankennt nicht mehr die eigentlichen Ursachen des Verfalls dieser früherso mächtigen und weitverbreiteten Schule. Es scheint, daß sich dieAnhänger derselbe« zu sehr mit Politik abgegeben, und aus ihrerMitte eine religiöse Aristokratie gebildet haben, die in die Länge we-nigstens dem Volke nicht zusagte. Lange nachdem sie ihre» politischenEinfluß schon verloren hatte, hielten sie doch ihre wissenschaftlichenGeschäfte fest, aber von andern Secten verfolgt und selbst vielleichtnur mehr abergläubischen Gebräuchen ergeben, wurden sie endlich derGegenstand des öffentlichen Spottes. Demungeachtet schien die KulturItaliens dadurch nicht zu leiden, und selbst die Griechen zogen bis zuPlato'S Zeiten noch nach Sicilien und Unteritalien, um da zu lehrenund zu lernen. Auch die Herrschaft der Karthager unterhielt noch dieLiebe zur Wissenschaft, und die HetruSker nahmen einen neuen Auf-schwung. Nur die Römer machten durch ihre Eroberungen allen Hoff-nungen ein schnelles Ende. Osr guelle gus soll l'aämirution gae l'onait pour !s grsnäeur äes cleseenäsns äs komulus, il laut recomimtre,gue lsnrs oonguetes surent non moins lunestes sux lettres, gue lesinvusions äss kurdsrss au mo^en »Zs. Home n'imitg elisr les peuplssvuinens, gue es gui pouvoit lortilier son Systeme politigue st rsnäreses seines plus reäoutsblss, inais taut gue Is republique eonserva sonsntigue vigneur, Iss komsms wepriserent tonte instruotion st äetrni-sirent les monumsns littersires äe vingt peuples äivers.

ArchimedeS ist einer der größten, wo nicht der größte Ma-thematiker, den Italien (Sicilien) je hervorgebracht hat. üui ^rebi-msäum et ^xollonium intelliglt, recentiorum summorum viroruw tn-

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