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vents psroius mirsbitur, sagt Leibnitz (Opera. Osnsv. 1763. Vol. V.p. 460). Er lebte um 250 vor Chr. Geb., und soll, nao Plntarch,ein Verwandter des Königs Hiero gewesen seyn. Aber wenn maneinen Ausdruck Cicero'S (luscul. quakst. I.lb. V.) rechr vasteht, bu-milem tiomunculum a pulvere et rsckio exeltsbo, so war er aus einemniedern Geschlechte geboren. Seine Quadratur der Parabel, die aller-erste Messung eines von einer Curve begrenzten Raumes rußer demKreise; sein Verhältniß der Kugel zum Cylinver; seine quferst scharf-sinnige Abhandlung über die Spiralen; seine Theorie du? Schwer-punktes, wodurch er, nach Lagrange, der Gründer der Mechanik derAlten geworden ist; die Erfindung mehrerer sehr sinnreicher Naschinen;die Verbesserung der Hydrostatik und mehrere andere große Verdienstesichern ihm die Hochachtung aller folgenden Zeiten. Nach dem arabi-schen Schriftsteller Abulfarage soll Marcellus nach der Einnahme vonSyracuS, wo Archimedes bekanntlich von einem gemeiner Soldatenermordet wurde, vierzehn Pakete von den Manuskripten di-seö großenGeometerö verbrannt haben. — Man kennt die Verse Lirgil'S, inwelchen er seinen Landöleuten abrathet, sich zu viel mit Wissenschaftund Kunst zu befassen. Horaz spricht nur zu oft von der ten Römernnicht zu erreichenden Superiorität der Griechen. Man Hai oft genugden Vortheil der alten römischen Schriftsteller gegen die müstcn neue-ren geltend zu machen gesucht, daß jene gewöhnlich durch Reichthumund hohe Stellung im Staate ausgezeichnet waren. Allen dieö galterst nach der Republik, und die Anzahl der Besseren ist immer nurgering, wenn man sie mit jener der Griechen vergleicht. Auch isteben dies ein Beweis, daß der Arme und Niedriggeborene durch bloßeWissenschaft sich bei diesem Volke nur schwer geltend machen konnte.Vom Plautuö sagt Aulus Gellius (IVoel. ättic. 4,. III. Osp. 3). Obquserenckum viclum sä oircuinsAönckss molss, quse irusstllcs sppellsn-tur, opersm pistori loosvil. Noch deutlicher spricht sich Dionyfiuövon Halicarnaß über die wissenschaftliche Tendenz des römi'chen VolkesauS: iLrles seckentsrias so illiberales, ut eorpus et snimum lwiiünumess exercenliuin perckentes et l-ideksotantes, sermr's et entens exer-oenckss (Komulus) ckeckit, et cliu spuck Komsnos baso opers bsdltssunt ignomlnioss, nso ullus inckiZens ess exercuit. Oua vero solsstuckis ingenuis bominlbus reliquit: gZrieultursm et dslliosiu srtem.
Am wenigsten von allen Wissenschaften wurde aber die Mathe-matik von den Römern betrieben, wie selbst Cicero (lusc. qrsest. 4. I.)gesteht, und wie alles, was wir noch von ihnen haben, bezeugt. Beieiner Ackervertheilung nahmen die römischen NechtSgelehrten die Flächeeines gleichseitigen Dreiecks, dessen Seite s ist, gleich s/zL? an (ecksxrorum couckitionidus. ?sris 1554, p. 147), und Lolumella gab
dafür den verbesserten Ausdruck —— (Oolumells sgiioult. 4id. V.Lsp. II. Loript. rei rüst. Vol. I.) Aber beide Ausdrücke sind falsch,da der wahre gleich ^ 3 — 0,433013 s? ,'st.