Band 
Dritter Band.
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531
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Libri, kistoirs äs» mstbsmstigus».

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Die Astronomie wurde nie bei ihnen cultivirt, und die PhysikWar in Rom kaum dem Namen nach bekannt.

Von Aristoteles bemerkt unser Vers., daß er es eigentlich ist,dem man die Einführung der Buchstaben dcö Alphabets als allge-meine Zahlzeichen zuschreiben muß, die man bisher immer nurdem Vieta als Verdienst angerechnet hat. Aristoteles bezeichnet inseiner Physik die Kraft, die Masse, den Raum und die Zeit durchdie Buchstaben «, /?, /, ö, . . . Später gebrauchte Diophantuü daS

Zeichen ön statt Surwz«,; (Quadrat), und XU statt (Würfel)

U. f. — Bei Gelegenheit der Verbrennung der Bibliothek in Alexan-dricn durch Omar erzählt der Vers. auü ZonaraS s^nnslss ?sr. 1686.Vol. II. p. 104), wie auch Leo der Jsaurier die Bibliothek und zwarsammt den Gelehrten in Konstantinopcl verbrennen ließ. Los (Ooclos)äemum älmisit I.sn in ssäss illss rexiss, mullsmgus mslsrism srläsmoireum eos oolloostsm, noeiu incenäi jussil. algus its ssäss cum Iibrisst äoctos illos so venersdilss viios coindussit.

Der Vers. ist der Ansicht, daß unsere Dccimalarithmetik undunsere Algebra von den Jndiern kommt, und er sucht dies S. 119u. f. mit vielen Gründen zu beweisen. Die Rechnungsart der Araberist wesentlich von jener der Griechen verschieden, und Masudi gestehtselbst, daß die Araber diese Kenntnisse von den Jndiern erhalten haben.In einer constanten Tradition durch Jahrhunderte wurde bei denArabern selbst diese Rechnungsart „der indische Calcul" genannt, sowie Indien bei den Arabern emphatisch „die Fundgrube der Wissen-schaft" hieß. Auch ist eS dem Stolze der Jndier, die alles Auslän-dische hassen und verachten, die jeden Nichtindier für einen Barbarenhalten, nicht angemessen, daß sie ihre Art zu zählen und zu rechnengegen die eines fremden Volkes verlassen haben sollten. AuS desBrahmegupta und BhaScara Algebra der Jndier sieht man, daß siedie unbekannten Größen mit den Anfangsbuchstaben der verschiedenenFarben bezeichneten; daß sie ihre Gleichungen nach den Potenzen derveränderlichen Größe ordneten; daß die irrationalen Größen ein eige-nes Vorzeichen hatten; daß die unendlich großen Zahlen durch dieEinheit mit Null dividirt vorgestellt wurden u. s., was alles denGriechen völlig fehlte. Targoni hat schon bewiesen, daß zur Zeit derWiederauflebung der Wissenschaften in Europa die allgemeine Meinungherrschte, daß unsere sogenannten arabischen Ziffern von den Jndiernkommen. Unsere gegenwärtigen Ziffern wurden bei uns erst im zwölf-ten Jahrhundert gebraucht, aber die Araber scheinen sie schon vierJahrhunderte früher angewendet zu haben. Man sehe darüber: Ursk-msZupls et Ltlssosrs, -UKsdra, trsnslstsä H. Lolsdroks, Lonäon1817; Llisscsrs ^sksr^s, Lils^vsli, lrsnslstsä b/ L. Iszäor, Lombs^1816, und Lijs 6anils, lrsnslstsä Lä. Ltrsske^, Lonäoo 1813.Wenn diese drei Werke, sagt unser Vers., achtzig Jahre früher inEuropa bekannt worden wären, so würden sie selbst nach dem TodeNewton'« und während dem Leben Euler'S die Fortschritte unserer