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Dritter Band.
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llibri, bi,toirs äs» matkömstiquss.

frühen Kenntniß der Magnetnadel bei den Chinesen erfahren haben.Nach den bändereichen „Annalen ChinaS" (oder „long-kign-kssix-mu")wird der Magnetnadel schon unter der Regierung lloang-ti's (nahe2700 vor Chr. Geb.) erwähnt. Umständlichere Nachrichten darüberfindet man in Klaproth'S lettrs 8ur I'invonlion äe Is doussols, Seite64—97, wo gezeigt wird, daß die Declination der Magnetnadel denChinesen im zwölften Jahrhundert bekannt war. In derselben SchriftKlaproth'S findet man auch Stellen chinesischer Schriftsteller, auS denenhervorgeht, daß die Chinesen schon in sehr alter Zeit die Eigenschaftdes Bernsteins gekannt haben, kleine Körper anzuziehen, so wie auchden Einfluß des Mondes auf die Ebbe und Fluth des Meeres. Ebenso wird ebendas. S. 131 berichtet, daß ein persischer Geschichtschreiberim Anfange des vierzehnten Jahrhunderts daö Verfahren der chinesischenBuchdruckerei sehr umständlich beschrieben habe.

S. 387 gibt unser Verf. Nachricht von einem bisher unbekann-ten chinesischen Manuskripte „Susn-lstonZ-lsonz" in der königlichenBibliothek zu Paris über Arithmetik, Geometrie und Algebra. DaSManuskript trägt die Jahreszahl 1593 unserer Zeitrechnung. In derArithmetik haben hier die einzelnen Ziffern einen doppelten Werth,einen absoluten und einen relativen, wie bei uns, aber nicht so einfachausgedrückt, indem die Ziffern über, nicht neben einander stehen.So würde z. B., wenn sie unsere Zifferfiguren beibehielten,

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seyn. Nach dem Verf. haben wir diese unsere jetzige Art, die Zahlen

durch Ziffern auszudrücken, wie schon oben gesagt, von den Jndiernerhalten. Wir sind jetzt zu sehr daran gewöhnt, um ihren hohenWerth einzusehen, und den Scharfsinn, der dazu gehörte, sie auszu-deuten, da sie selbst einem ArchimedeS und ApolloniuS entgangen ist.In der Geometrie des 8usn - IsloiiA - tsong wird das Verhältniß derPeripherie zum Durchmesser des Kreises bald gleich ^ (oder 3), bald^ (»der 3.0303 ...) angegeben. In der Algebra findet man eineArt von allgemeiner Bezeichnung der Größen, indem die Unbekanntendurch die ersten Schriftlichen des chinesischen Cyklus ausgedrückt wer-den. Weiter findet man in dem sechsten Buche dieser Schrift eineFigur, die dem sogenannten „arithmetischen Dreieck Paökal's" ähnlichsieht (m. s. Klügel'S Math. Lexikon, Art.: Arithmetisches Dreieck),und die dem chinesischen Autor zur Bestimmung der auf einander fol-genden Coefsicienten des Vinomiums dient.

Bei den quadratischen Gleichungen wird, obschon auf eine etwasvage Weise, von den zweifachen Wurzeln dieser Gleichungen gesprochen.