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Bruder, dem berühmten AnsclmuS, in Paris und Laonf Professor war,,'m Jahre 1132 starb, und der in diesem Manuskripte sagt, daß die-ses System der Numeration bei den Abendländern ganz in Vergessen-heit gekommen, erst von Gerbcrt und Hermann wieder aufgeweckt undin die Praxis eingeführt worden ist.
S. 44 werden andere Mathematiker des dreizehnten Jahrhundertsmeistens nur kurz erwähnt, da sie mehr nicht verdienen, so wie auchdie Astronomen jener Zeit, die durchaus nur Astrologen und größten-theils Idioten waren. Nach der Sitte dieser Jahrhunderte war derAstrolog an jedem Hose einer der ersten Reichöbeamtcn, und keineHandlung von einiger Bedeutung wurde unternommen, ohne vorherseinen Rath einzuholen. Selbst Friedrich II., der für den aufgeklär-testen Fürsten seiner Zeit und auch für einen JncrcduluS galt, ließalle Bewegungen seiner Armee nach dem Laufe der Gestirne ordnen.Der durch seine brutalen Grausamkeiten berüchtigte Eccelino de Ro-mans hatte ein ganzes Heer von Astrologen um sich, die ihm überallhin folgten, und unter denen sich zu gleicher Zeit ein Sarazene undein Canonicus von Padua befand. Der Lehrstuhl der Astrologie wurdefür den Vornehmsten an den Universitäten zu Bologna und Paduagehalten. Gui Bonatti war einer der größten Astronomen und zu-gleich der berühmteste Astrolog des dreizehnten Jahrhunderts. Manerzählt von ihm, daß er eine Statue verfertigt habe, die prophezeienkonnte. Von ihm ist auch die bekannte Anekdote (Murslori, antiq. ilal.Vol. I. Lot. 1083), wie seine Weisheit durch einen Esel widerlegtwurde. Bonatti hatte für den folgenden Tag heiteres Wetter voraus-gesagt, aber ein Bauer behauptete, aus gewissen Bewegungen seinesEsels, daß das Wetter sehr schlecht seyn würde. Der Bauer hatteRecht und der Astrolog wurde ausgelacht.
S. 59—70 sucht der Verfasser die Geschichte der Magnetnadelbesser zu begründen, als es bisher geschehen zu seyn scheint. Erglaubt gefunden zu haben, daß man dieses Instrument im AnfangedeS zwölften Jahrhunderts in Europa noch nicht gekannt hat, dochweiß er darüber eben so wenig etwas Bestimmtes zu geben, als überdie Erfindung des SchießpulverS. Von der Erfindung der Brillenheißt eS S. 74, daß uns endlich eine Grabschrift den Name» ihresErfinders bekannt gemacht hat. Dies war Salvino degli Armati, einBanquier aus Florenz, der 1317 starb (Del Wgliore, bwenro illustratskirenro 1684). Man hat bisher Alexander de la Spin« von Pisafür den Erfinder der Brillen gehalten, mit Unrecht, da er nur errieth,was Salvino vor ihm gefunden hatte, so wie Galilei das in Hollandentdeckte Fernrohr durch Nachdenken zu errathen wußte. Ein berühmterPrediger dieser Zeit in Florenz sagte in seiner Predigt vom I. 1305,daß es noch nicht zwanzig Jahre her sey, seit die Brillen erfundenworden find. (Asnni, üoZIi Ooelusli äs naso. biorenro 1738.)
Aus der Schrift deS Wilhelm de Salicetto aus Plaisance überdie Chirurgie, die im Jahre 1258 zu Bologna verfaßt wurde, ziehtunser Vers. S. 77 zwei, wen» sie begründet sind, interessante Folge-