llibri, bistoire äes mstkömstigue».
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500 LivreS, /euer der Medizin aber nur 200. Zu Bologna hatteum das Jahr 1020 der Professor der Decretalien 300 L., und jenerder Naturgeschichte nur 100 L. Die berühmteren bekamen auch wohlbei dem Antritte ihres Amteö ein Kapital auf Lebenszeit, ohne wei-tere Besoldung. Wenn ein bekannter Gelehrter, wie dicS öfter ge-schah, von mehreren Universitäten zugleich gewünscht wurde, so wurdeeine Art Handel oder Licitation gehalten, und dann stieg die Besol-dung eines solchen Mannes oft sehr hoch. Die Universität von Bo-logna kostete der Stadt jährlich 20,000 Ducatcn, und daS war dieHälfte ihrer Revenüen. Meistens aber wurden diese Professoren nurauf einige Zeit angenommen, auf sechs Monate, auf ein Jahr u. s. f.Um Doctor zu werden, mußte man die ausdrückliche Bewilligung desPapstes oder deS Kaisers dazu erhalten, oder eigentlich diese beidenallein ertheilten anfangs die Doctortitel. Später traten sie dieseVollmacht an die Universitäten, selbst an einzelne adlige Familien ab.Anfangs ließen sich die Professoren, wenigstens für ihre außerordent-lichen Vorlesungen, von ihren Schülern noch eine eigene Abgabe ent-richten. Später wurde dies an allen italienischen Universitäten strengverboten, da die Professoren nur von dem Staate oder der Stadt, inder sie lehrten, bezahlt wurden. Wir haben noch eine StandrcdeOdofredis, der in der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts zu Bolognadie Digesten lehrte, und der am Ende seines Lchrjahres die Schülermit folgenden Worten entließ: LrZo limvimus librum istum, et estconsuetuäo, guoä ouno osntstur misss sä honorem ssncti Spiritus, etest bons consuetuäo, iäeo est tonenäs. 8eä guis moris ost, guoääootores in line lidri äiesnt sligus äe suo proposito, äiosm vobissligus, psucs tsmen. Lt äioo vobis, guoä in snno seguenti intenäoäooere oräinsrie bene et leZsIiter siout uugusm looii exlrsoräinsrie nouoreäo lezere, guis sobolsres non sunt boni pszsiores; guis volunt soire,seä nolunt solvere, juxts illuä: „sciro volunt omnes, mereeäem solverenemo." lVon Iisbeo vobis plurs äieere, estis oum deneäiotiono vomini,tsmen bene venistis sä misssm, et roZo vos, Oäolreäus.
Die ersten wissenschaftlichen Reisen der Europäer nach dem Mor-genlande konnten, nach unserem Verfasser, erst dann Statt haben,als die Mongolen sich in Armenien und der Krimm festgesetzt hatten,so daß diese wißbegierigen (?) Krieger gleichsam das Band geknüpfthaben sollen, welches zwischen den beiden Erdtheilen sich seitdem ge-bildet hat, was denn S. 138 umständlicher mit, wie es scheint, sehrwillkürlichen Fiktionen erläutert wird. Uebrigens findet man hier ge-naue Nachricht über die Reisen des Marco Polo in der letzten Hälftedes dreizehnten Jahrhunderts. Noch jetzt, setzt der Verfasser hinzu,kennen wir viele Gegenden von Mittelasien nur durch diesen edlenVenetianer. Ein anderer Reisender aus derselben Stadt, MarinoSanuto, der gegen 1321 lebte, zeigte in seinen Seekarten der ersteausdrücklich, daß Afrika ringsum ganz vvm Meere umgeben ist. Erhatte dies auf seinen Reisen im Orient von den Arabern gehört, undJbn Alwardi hat im Jahre 1232 schon ähnliche Karten herausgegeben.