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Dritter Band.
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kontöcoulsnt, präcis ä'sstronomie.

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Airy, der Astronom von Greenwi'ch, beträchtliche Fonds von seinerRegierung erhalten, um diese Störungsgleichungen deS Mondes durcheine Gesellschaft geschickter Rechner unter seiner Leitung zu einemGrade der Vollendung zu erheben, die man bisher, wo nur einzelneMänner dieses Geschäft besorgen mußten, nicht erreichen konnte. Erwird die sämmtlichen MondcSbeobachtungen, die seit 1750, d. h. seitBradley, in Grcenwich angestellt worden sind, zu diesem Zwecke aufdaS Genaueste untersuchen und berechnen lassen, und darauf endlichneue Mondestafeln gründen, die hoffentlich nichts Bedeutendes mehrzu wünschen übrig lassen werden.

Die Tafel der Jupitersatelliten, die Delambre im Jahr 1817bekannt gemacht, und auf die Theorie von Laplace sowohl, als auchaus eine sehr große Anzahl von Beobachtungen von 1662 bis 1802gegründet hat, sind setzt noch diejenigen, deren sich die Astronomenvorzüglich bedienen. Damoiseau aber hat im Jahr 1836 neue Tafelndieser Monde herausgegeben, die beträchtlich genauer seyn sollen, abernoch nicht hinlänglich mit zahlreichen Beobachtungen verglichen sind.Die Monde Saturns und Uranus sind zu weit von unö entfernt,als daß uns ihre Tafeln, wenn sie je mit Genauigkeit von «nS con-struirt werden, von großem Nutzen seyn könnten.

In den letzten Jahren hat Struve die Abplattung Jupiters z«

— bestimmt, und er so wie auch Beffel haben unö die Dimen-sionen und Lage deS Saturnringes genauer kennen gelehrt. Von denneuen Meridianmeffungen zur Bestimmung der Größe und Gestaltder Erde ist vorzüglich die von Hevderson, Director der Sternwarteam Vorgebirge der guten Hoffnung merkwürdig. Die Operationendieser Vermessung an der Südspitze Afrika's begannen i. I. 1828und sie sind setzt bereits so weit vorgerückt, daß durch sie die früherenMessungen des fleißigen und genauen Astronomen Lacaille in derselbenGegend vollkommen bestätigt werden. Die große französische Ver-messung, ohne Zweifel die größte dieser Art, die se vorgenommenwurde, begann mit dem Jahre 1792, und erstreckte sich von Dün-kirchen bis Barceüona; seitdem wurde sie südlich bis zu den baleari-schen Inseln und nördlich bis nach Greenwich verlängert, so daß sienun einen irdischen Gradbogen von 730,521 Toisen umfaßt. Puiffanthat in den Mem. äs I'^csä. Vol. XVI. im Jahr 1836 die Anzeigegemacht, daß dersenige-Bogen dieser Vermessung, der zwischen Montsouyund Formentera enthalten ist, um nicht weniger als 68 volle Toisenfehlerhaft seyn soll. Es muß Jedermann auffallen, daß daS Längen-bureau, welches in seinem Archive die sämmtlichen Rechnungen jenerVermessung aufbewahrt, diesen Gegenstand seit vier Jahren noch nichtnäher untersucht hat.

Allerdings haben die Astronomen der letzten Jahrzehnde nichtmehr so große und glänzende Entdeckungen auszuweisen, wie sie New-ton, Bradley, Herschel, Lagrange und Laplace gemacht haben. Aalssi uotre sieols n'a pss suzmeiüs consiäersblömeut I'tiörttaxö, qu'U