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jener Flüsse ausgesetzt sind. In den untern Theilen der Ofens kann er also mitVortheil gebraucht werden. Er hat vor dem Cement den Vorzug, daß er im Feuer gar nichtschwindet, welches letzteres allerdings noch thut. Kommt noch hinzu, dasi der Cement selbstnicht von guter Beschaffenheit ist, so erhält der Sand, versteht sich, wenn er rein ist, nocheinen Vorzug mehr. ttebrigens sehe ich die Nothwendigkeit nicht ein, daß das Gemengedurch Deymischung von Sand oder Cement, porös werden müsse, ob dieses gleich durchungeschickte Behandlung wohl geschehen kann. Thon und Sand oder Cement könnenallemal so gemischt werden, daß ihre Theile sich auf das genaueste berühren, also keinePoren entstehen; das derschiedene spezifische Gewicht der Gemenge kann eben so gut vonder Verschiedenheit des spezifischen Gewichts eines jeden Bestandtheiles für sich, und diegeringere Festigkeit von dem geringeren Zusammenhange der Tho,«heile mit dem Sand oderCement, alö-jener unter sich, herrühren.
Zusah. Nach Dantic soll man das beste Verhältniß der Thonerde zu dem Cementauf folgende Art finden. Man macht mehrere Gemenge, in welche dasVerhältniß des Cements zu dem Thon verschieden ist. Zu einem jeden Gemengenehme man gleichviel Wasser, damit der Teig gleiche Steifigkeit erhalte. Manverfertige Steine aus jedem Gemenge, 4 Zoll längs und breit, und i Zoll dick.Man trockne sie gleichförmig und schlage sie mit dem Bläuel einmal. Sie werdenalsdann dem Glasofenfeuer gleich lange Zeit ausgeseht, und derjenige Stein,der nach dem Brennen nicht mehr als den l^ten Theil semes anfänglichenVolumens verlohren hat, giebt das beste Verhältniß an.
Man sieht leicht, daß diese Probe auf sehr willkührlichen Gründen ruhet. Solldie Probe nur einigermaßen brauchbar seyn, so müssen die Steine nach demTrocknen noch einmal nach einerley Maaß abgerichtet und dann gebrannt werden.Denn es ist keine leichte Sache, mehrere Gemenge zu machen, die genau einerleySteifigkeit haben: wo aber mehr Wässer hinzukommt, da ist das Schwindenstärker und die Probe wird falsch; deswegen muß das genaue Richten der Steineerst dann geschehen, wenn das Wasser ganz abgedünstet ist.
§- 29.
Die Anwendung der bisher erklärten Grundsähe hat eine lange Erfahrunggerechtfertiget. Wenn man daher Thon brauchte, der 38 Procent Alaunerde, gegen 62bis 62 Procent Kieselerde enthielt, so geriethen die Qefen nach folgenden Vorbereitungenganz vortrefflich.
Für alles Mauerwerk der untern Theile des Ofens bis zur Höhe der Häfen, 3 Theilerohen, nicht ausgelesenen Thon, und 2 Theile quarzigen unschmelzbaren Sand.
Für das Gewölbe des Ofens, 3 Theile gereinigten Thon und 2 Theile des nämlichen,aber wohl gewaschenen Sandes.
Für die Bänke des Ofens, auf welche die Häfen zu stehen kommen, is Theilegereinigten Thon und 9 Theile Cement, das aus gereinigtem Thone gebrannt ist.
Endlich zu den Häfen, 3 Theile ausgelesenen Thon und 1 Theil gebrannte Erdevon alten und wohl pulverisirten Häfen. Dergleichen Oefen konnten ein ganzes 34 *