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Hohe seinem Durchmesser gleich ist, die kleinste Oberfläche haben. Hierausfolgt, daß man den Häfen eineSrheilS eine parallelepipedifche Form, und soviel Höhe, dabey aber so einen geringen Durchmesser wie möglich geben müsse.In der That ist die Oberfläche eines Würfels von 2 Fuß Seitenlänge, also8 Fuß Inhalt, gleich 26 Quadratfuß; dagegen aber die Oberfläche einesCylinders von gleichem Inhalt und Höhe gleich 22,19 Quadratfuß. Eben soist ein Würfel von 2 Fuß Seitenlänge einem Parallelepipedum von l □ FußGrundfläche und 8 Fuß Höhe gleich, jener aber hat 24 Fuß Oberfläche; dieseshingegen 34 □ Fuß. Allein so richtig dieses in der Theorie ist, so nachtheiligoder unausführbar ist es dagegen in der Ausübung. Viereckke Häfen sind anden Ecken weit stärker in Thon, als au den Seiten; eben deswegen ziehen siesich ungleich zusammen, und reißen in den Ecken sehr bald; man kann zwardiesem Uebel dadurch abhelfen, daß man die Ecken etwas abrundet, unddadurch eine gleichförmige Dicke zuwege bringt; allein solche viereckke Häfenzerbrechen von dem geringsten und doch kaum zu vermeidenden Anstoß, welchesbey rm»den Häfen, wegen ihrer gewölbförmigen Gestalt nicht ist, auch sindjene sehr schwer in den Ofen zu fetzen, weil sie in demselben nur einerley Lagehaben können, da hingegen runde Häfen ohne Nachtheil gedrehet werdenkönnen. Aus diesen Gründen ist die viereckke Form selten mehr gebräuchlich,und wo sie es noch ist, da sind die Häfen sehr klein, und führen eben deswegenjene Nachtheile nicht bey sich. Vorzüglich werden sie noch bey dem Spiegelngießen gebraucht, um das Glas auf die Tafel zu gießen, wo sie wegen derBeschaffenheit der hierzu dienlichen Werkzeug« ein länglichtes viereckteSParallelepipedum bilden müssen. Man bestimmt ihren Inhalt nach der Größeder Tafel, die gegossen werden soll. Sie müssen viel länger als breit seyn,damit sie einen breiten Ausguß erhalten; iiberdem haben sie an beyden langenSeiten viereckke Vertiefungen, in welche die Zange greift, an der sie hangen,und durch welche sie ausgegasten werden. Die Fig. , Tafel zeigt ihräußeres Ansehen, §uj. aber den Durchschnitt; sie werden in hölzernenFormen verfertiget, die aus vier Bretern bestehen, und durch Schließenzusammengehalten werden. Mau kann sich dieses leicht vorstellen, es ist als»keine Abbildung nöthig.
Die gewöhnlichen Häfen sind daher rund oder oval. Werden die letzterenso in den Ofen gestellt, daß ihr großer Durchmesser parallel mit den Arbeitsrseilen des Ofens stehen, fo halten sie gegen die cirkelrunden zu wenig Materie,und das Glas läßt sich nicht gut aufnehmen, wie ich unten bey der Strukturder Oefen zeigen werde. Ist aber ihr großer Durchmesser senkrecht auf denArbeilsseiten des Ofens, so halten sie zwar mehr Materie als die cirkelrunden;allein alsdann ist die Glasmasse auch dicker nach der Seite zu, wo die größteHitze ist, und das Schmelzen geht nicht so gut von statten. Deswegen werdenfle auch nur dann gebraucht, wenn mehr als 3 Häfen in eine Reihe gestellt
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