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angelehnt, und dann die beyden eisernen Reife darüber getrieben. So schadetdas Aufquellen oder Eintrocknen nicht, und die Form behalt ihre kreisrundeGestalt.
Verschiedene Kaliber oder Lehren, um die Dicke des Bodens und den innernRaum des Hasenö zu bestimmen, siehe Fig. 16 und 19.
Dieses sind die nöthigsten Werkzeuge zu dieser Arbeit. Bey der Verfertigungder Hafen selbst wird folgendermaßen verfahren: a Der Handhäsenmacher laßtsich durch einen Gehülfen den Thon zu Cylindern von 6 — 7 Zoll lang undz Zoll dick formen, und giebt darauf Acht, daß der Thon nicht zu weich ist,damit die Seitenwände des Hafens stehen bleiben und nicht einsinken. Er legtnun das Hafenbrel auf eine hölzerne Unterlage, die aus zwey beschlagenen Klötzernbestehen kann, so daß jenes Hafeubret chwa 12 — 15 Zoll über der Erde erhabenist, lind der Häfcnmacher bequem arbeiten kann. Er wirft so viel Thoncylindermit aller Gewalt alif die Mitte des Brcts aufeinander, bis ein kleiner Bergentstehet, und er nach dem Angenmaaß lirrheilet, daß es Thon genlig sey, umdaraus den Boden zu bilden. Er breitet diesen kleinen Berg vermittelst desStampfers Fig. ao. auseinander, und untersucht mit der Lehre Fig. 16. ob derBoden eine gleiche Dicke habe. Ist dieses geschehen, so streicht er mit der LehreFig. 18. den überflüssigen Thon am Rande hiirweg, worauf denn der Hafen-boden seine gehörige Gestalt erhält. Nun wird der Rand dieses Bodens mitder Faust etwas niedergedrückt, so, daß rundherum eine Rinne entstehet, inwelche die Thoncylinder eingelegt werden können, welche den Anfang der Seiten-wände bilden sollen. Zu dem Ende nimmt er einen Thoncylmder in die rechteHand, legt ein Ende desselben in die Rinne und drückt solche mit dem drittenGelenke des Zeigesingers an; damit aber der Thon durch diesen Druck nicht zusehr ausweiche, so legt er die linke Hand an-die innere Fläche der Seitenwandgerade dem Orte, wo die rechte andrückt, gegenüber, so daß diese einen Unter;stühungs - oder Widerflandspunkt abgiebt. Sobald nun das Ende des Thon-cylinders auf diese Weise angedrückt ist, so fährt der Arbeiter mit der rechtenHand etwa 3 Zoll an dem Cylinder zurück, drückt von neuem an, indem erimmer die linke Hand gegenüber hält, und fährt hiermit solange fort, bis derganze Cylinder angedrückt ist. Nun nimmt er einen zweyten Thoncylinder,seht das Ende desselben an das Ende des erstern an, drückt ihn so, wie ebenbeschrieben worden, nach und »ach an, und so fährt er mit neuen Cylindernsolange fort, bis er den ganze» Rand des Bodens besetzt hat. Nun werden dieübriggebliebenen Fugen durch kleine nahe aneinander gesetzte, mit der Spitze desZeigefingers gemachte Eindrücke geschlossen, und die noch vorhandenen Ungleich-heiten mit den Ballen der Hand, die man etwas naß macht, eben gestrichen.Nun bleibt nichts übrig als diesen Ansah kreisrund und von gehöriger gleichför-miger Dicke zu machen. Hierzu schneidet sich der Hafenmacher 5 kleine Stäbchen,die so lang sind als die äußern Durchmesser desHafens, unten, in %, |, und
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