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(großen) Spiegel , * und des leichten blos aus salzigen Flüssen gemachten weißen Glases,allein überlassen.
1 Wenn sich die Sache nun so verhält, warum giebt dann L o y se l seinen Ofengewölben so eine
ungeheuere Dicke, wie man aus §. 84. siehet, ohng!»chtet srine Landslciitc ihn schon belehrthaben, daß dieses nach Theorie und Erfahrung n.ch" jch-dlich als nützlich sey? Ich werdeunten au/ diese Materie zurückkommen.
2 Hier irrt Loysel gewaltig; er hätte schon aus Dantic und aus andern Quellen sehen können,
daß dieses Angeben grundfalsch sey. Die englischen großen und kleinen Spiegel sind sehrgut (man sehe oben die Vorrede); die größeren Maaße sind nur theuer, welches aber nichtvon der Fabrikationsmelhode, sondern von den starken Abgaben herrührt.
§. 46.
Zum Beschluß dieses zweyten Abschnitts, wollen wir noch die Hauptabmessungeneines Glaöofens zum Spiegelgießen hersetzen, deren Verhältnisse schon mehreren Glas-hütten zum Modell gedient haben, und deren Güte die Erfahrung gerechrfertigek hat. 1
Der körperliche Inhalt des innern Raums eines Ofens, wenn keine
Häfen darin sind.
Der körperliche Inhalt des Raums, welchen die Häfen einnehmenUnterschied oder Raum, welchen die Flamme erfülltFlächeninhalt der Oeffuungen, durch welche die Lust in den Herdstreicht, wenn dieser mit Holz geschürt wird, und das Feuerin seiner größten Lebhaftigkeit ist ....Flächeninhalt der näntlichen Oeffnungen, wenn der Ofen mit Stein-kohlen betrieben wird ..
Flächeninhalt der Oeffnungen, dnrch welche die Flamme entweicht,in dem Zeitpunkte, wo das Feuer seine größte Lebhaftigkeithatte
316 Kubikfuß.86 -2g0 —
22,8 □ Fuß.
3,30 —
3/s4 —
Ein solcher Ofen verzehrt jährlich 45000 Centner trockenes Buchenholz, oder28000 Centner Steinkohlen aus den Gruben zu Auzin bey Valeiiciennes. *
1 Was Loysel hier von den Verhältnissen des Ofens angicbt, riecht mächtig nach Geheimniß-krämercy. Es wird für die meisten Glasmeister so viel wie nichts gesagt seyn. Nach diesengegebenen Stücken läßt sich die Aufgabe auf sehr vielerlei, Arten auflösen, die in Ansehungder Brauchbarkeit sehr verschieden sind, wie ich unten zeigen werde, wo von dem Bau derOefen im Zusammenhange die Rede seyn wird.r Wollte man in Deutschland Oefen bauen, die eine so ungeheure Menge Holz verzehren, sowürde man, und das mit Recht, als ein unwissender Verschwender fortgejagt werden. Einachtfüßiger Ofen, in welchem wöchentlich drey, in der guten Jahrszeit auch vier Schmelzenverrichtet wurden, hat mir unter den übelsten Umständen, in einem Jahr doch nicht mehrals 29876 Centner trocken Buchenholz verzehrt; es geschahe dieses in dem Jahre 1789,welches sich durch anhaltendes Regenwettcr vorzüglich auszeichnete, und wo ich noch keintrocknes Magazin für das Holz hatte. In andern trocknen Jahren bin ich auch mitL 5 t>no Centner-ausgekommen. Dieses ist ein sprechender Beweis, daß die französischen,wenigstens die Lopselschcn Oefen noch bey weitem den größten Grad der Vollkommenheit nichterreicht haben.