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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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ob Kanäle vorhanden sind oder nicht, wenn nur die Thüren DD. angezeigter?maßen vorhanden sind.

Fig. 26. Ist ein Durchschnitt nach der Linie 22, welche eine lange Seite deseigentlichen Hütcengebäudes zeigt. Hier sind

A. A. A. die zur Kommunikation nöthigen Durchgänge.

6 B. die Oeffnungen, welche nach dem Schürloche führen.

E EEE. Kleinere Oeffnungen, um zu dem an den Schmelzöfen angehängten AuffWärmeöfen ju gelangen.

Durch den oberen Theil der Oeffnungen B B wird das Holz auf die über jedemOfen befindliche Darre, um es zu trocknen, gebracht.

FF. ist das Dach über dem Hauptgebäude, welches sehr leicht gemacht werden kann^da seine Breite nur der Länge der Oefen ab Fig. I. gleich ist, die nicht übe^26 — 28 Fuß beträgt. Da übrigens die immerwährende Hihe keinen Schneeauf den Dächern leidet, so braucht es auch nicht hoch zu seyn, sondern darfflach gehalten werden, so daß höchstens seine Höhe der halben Breite gleichist. Uebrigens müssen diese Dächer mit nichts anders als Schindeln vongesundem Eichenholz bedeckt werden. Ziegel oder gar Schiefersieine, würdennicht nur äußerst schwer, und kostspielig, sondern auch bey Feuersgefahr sehrgefährlich seyn; dahingegen solche Schindeln, wenn hier oder da eineFeuer fängt, wie sich nicht selten zuträgt, leicht mit einer Stange heruntergestoßen und gelöscht werden kann. Sie sind wohlfeil, das Decken kostetnichts, indem dieses eine Arbeit der Glasarbeiter ist, und sie halten wohl15 — 20 Jahre: denn die Hihe laßt keine Feuchtigkeit lange darin, und derimmer währende Rauch trägt, wie bekannt, ebenfalls viel zu ihrer Conserrvation bey. Diesen Schindeln sind übrigens z Fuß lange, 7—8 Zoll breiteund £ Zoll dicke Bretter, in welche oben, etwa 4 Zoll vorn Rande, einLoch gebohret, und in dieses ein 4 — 5 Zoll langer hölzerner Nagel getriebenwird, welcher auf die Dachlatte gehängt wird. Man hängt immer zweyBretter, 3 — 4 Zoll von einander, und das dritte auf den leeren Raum,so daß es einige Zolle über die beyden andern hinweg gehet. Die 32 . Fig.macht dieses deutlicher.

Die 27. Fig. ist ein Durchschnitt des Hüttengebäudes nach der Linie «n.Fig. 25. Hier ist

A. der Schmelzofen, und aa. die darüber befindliche Darre.

B. B. die Mauern des Hauptgebäudes.

C. C. die niedrigern Mauern der angehängten Gebäude.

cc. Verstärknugspftiler.

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