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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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123
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XXXX. tc. sind die hölzernen Säulen, auf welchen das Dach des Haupt-gebäudes ruhet.

Dd.Dd. sind die Umfassungsmauern dsr angehängten Gebäude, welche ein andas Hauptgebäude angelehntes Pultdach tragen.

E. ist ein Häfenaufwärmofen.

E. eine kleine Häfenkammer, die durch den Ofen C. eine höhere Temperatur erhält.

6. ist ein Frittofeu.

H. eine Kammer zu Aufbewahrung der Werkzeuge.

Es bleibt nun noch übrig eine kurze Beschreibung einer Hütte nach englischerArt zu geben, ob diese gleich in Deutschland wegen der Kostbarkeit der Anlage,wenig Nachahmung finden wird.

Diese Art Hütten werden am besten, so wie alle, welche Kanäle unterden Oefen haben, auf oder an einer Anhöhe angelegt. Sie haben einen großen4 Fuß breiten, 7 Fuß hohen Kanal, durch welchen die Luft in den Ofen dringt,und in welchen die Kohlen herabfallen. Der untere Theil, der gleichsam denSokle vorstellt, wird am besten von Werkstücken, der obere kegelförmige Theilaber aus Backsteinen erbauet. Ein Maurermeister kann an einem solchen Gebäudeseine Kunst zeigen. Zwar käme man am leichtesten zum Zweck, wenn man eineRüstung aufführte, welche der innern Gestalt des Gebäudes gleich wäre, unddarnach ausmauerte, allein das würde sehr kostspielig seyn. Man begnügt sichdaher, in dem Mittelpunkt eine Art von Mastbaum aufzurichten, und durchStreben wohl zu befestigen, der so hoch ist, als der Kegel werden soll. Seile,die von seiner Spihe herab gehen, sind die Leitfäden nach der Höhe, und andereSeile, die in verschiedenen Höhen um den Lehrbaum geschlagen werden, zeigen,ob man die rechte Rundung in dem horizontalen Durchschnitt befolgt.

Fig. 28. Taf. 3. ist der Grundriß des unterirdischen Theils.

AA. der Kanal.

B B. die Fundamente des Ofens?

bb. der Raum, wo d>e Kohlen hinfallem

Fig. 29. Taf. 4. Ist der Grundriß zu ebener Erde.

A. ist der Schmelzofen, mir den Nebenöfen aaaa.

BBBB. verschiedene Räume, wo nach Nothdurft noch Nebenöfen, oderauch Kammern zu Aufbewahrung der Werkzeuge, und Materialien ange-bracht werden können , deren Seirenmauern aber hauptsächlich zur Ver-stärkung der Hauptmauer dienen,b b. b b. Thüröffnungen.

cc. Schiefe Flächen zum Aufgang statt einer Treppe.

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