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im Mittelpunkt, wornach sie die horizontale Rundung richten, machen.DerHerd ist imSchürloch 9 — loZoll, mitten im Ofen aber 2oZoll breit.Die Arbeitslöcher haben 7 Zoll im Durchmesser, und werden durch vor-gestellte Thonringe nach Nothdurft verkleinert. Sehr oft bauet man dieseOefen aus einem feuerfesten Sandstein, den man mit Mörtel aus feuerfestemThon, und eben dem Sand verbindet, *und so halten sie 8 Monate unddarüber recht gut. Die Hihe kann in diesen Oefen zwar eben so hoch wie ingroßenOefen, die keinen verhältnißmäßig größer» Herd haben, gebracht werden;allein diese braucht nie über 8 bis 9 Stunden zu dauern, mithin leiden dieseOefen auch nicht so viel wie die großen. Ich halte mich bey diesen Oefen nichtlänger auf: wer die vorhergehenden Beschreibungen inne hat, versteht daseben Angeführte hinreichend; auch bauet in Deutschland ein jeder Hütten-meister einen selchen Ofen ganz gut. Nur wäre zu wünschen, daß dieallgemeine Länderpolizei)., bey dem immer mehr zunehmenden Holzmangel,darauf dränge, daß überall Rost und unterirdische Kanäle angelegt, auchdie Oefen eine festere Struktur erhielten, damit sie länger dauern, und daszum Anfeuern erforderliche Holz ersparet würde.
Ick. ist der Kühlofen, der sein Feuer aus dem Schmelzofen, durch die 10 Zollweite Röhre 1 bekommt.
nim. sind verschiedene Oeffnungen, durch welche die Glaswaaren ein- und aus-gebracht werden. Man bereitet übrigens eine Art von dünnen Häfen ausgutem Thon, der nicht leicht bey Veränderung der Temperatur springt,folglich durch Sand oder gebrannte Erde etwas mager gehalten ist. Mangiebt ihnen 16— 18 Zoll Weite, und 22 — 24 Zoll Höhe. Diese werdenerst aufgewärmt und gebrannt; dann in dem Kühlofen auf die Seite umge-legt, so daß die Mündung nach einer der Oeffnungen in siehet. In diesewerden die fertigen Glaswaaren eingelegt, und nach und nach immerweiter von der Röhre I entfernt; endlich aber an dem entferntesten Endeherausgezogen. Große Waaren werden leicht aus einem Kühlhafen in denandern gebracht; kleinere aber mit sammt dem Kühlhaftn weiter gerückt.Wenn die Waaren aus dem Kühlofen kommen, laßt man sie noch einigeZeit in dem Kühlhafen, bis sie genug abgefallen sind.
7« Ueber den Bau der Schmelzöfen mit weichen und trockenen Steinen, hatLoysel oben schon recht viel Gutes gesagt. ' Demohngeachtet wird es nichtundienlich seyn, noch einige praktische Anleitungen und Handgriffe anzuzeigen,die die Arbeit erleichtern und vollkommener machen.
Vorausgesetzt, daß der Ofen nach der angegebenen Figur gebaut werden soll,und daß der Maurer die Fundamente des Ofens vorgeschriebenermaaßenaufgeführt, und fertig hat, daß auch die Mischung der Erde durch Erfahrungfestgesetzt, und eine hinreichende Menge derselben angemacht und zubereitet ist;