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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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180
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iii. kleine Löcher, durch welche eiserne Stangen eingelegt werden, wennSpiegelgläser aufrecht gestellt werden.

Jtk. Mündung der Feuerkanäle.

Fig. 85. Taf. 9. Durchschnitt des Streckofens.

s. der Aschenfall.

b. der Feuerherd.

c. Rost'eifen.

6. der Streckstein.

e. die Oeffnung nach dem Kühlofen.

Fig. 8Z- Taf. 9. Durchschnitt des KühlofenS.

na. der Feuerkanal.

dd. zwey Spiegelsteine.

c. ein Mundloch.

*

Fig. 84. Taf. 9. Aeußeres Ansehen des StreckofenS.

a. das Mundloch.

b. das Schürloch.

c. das Afchenfallloch.

Fig. 82. Taf. 9. Aeußeres Ansehen des KühlofenS.a. das Mundloch zum Ausziehen des Glases,bd d. Richtlöcher.ecc. Stangenlöcher.dd. Feuer.'Kanalmündung.

c. Kühlofen zu gegossenen Spiegeln.

Diese werden zu gegossenen Spiegelgläsern gebraucht. Da man die kleinenSpiegel vorlheilhafter blasen läßt, weil nicht so viel Glas aufgehet, und mandie Fehler oft heraus schneiden kann, so sind die gegossenen Gläser allzeit vonsehr großem Maaße. Ueberhaupt thut man wohl, wenn man alle Gläser nachdem größten Maaß, das die Gießtafel geben kann, verfertiget, denn unter20 Stück wird selbst bey der größten Vorsicht kaum ein Stück ganz rein aus-fallen. Diese hebt man auf, und schneidet nach den vorhandenen Bestellungenaus den übrigen das nöthige aus, denn tver alles aufstellen will, was rein ist,und allenfalls ein Paar Zolle mehr hält wie die Bestellung, der wird 10 Gläsergießen, bis er eins erhält, wo er die Bestellung gerade ohne Abfall herculSnehmenkann. Sein Magazin wird sich anhäufen, und bald wird er Spiegel genug.