Buch 
Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
Entstehung
Seite
145
JPEG-Download
 

den kann, und den Gesetzen der Entwicke-lung der menschlichen Natur, den Bedürfnissender Kindheit, und dem Ideale der Menschheitgemäß, haben soll.

i. Diese Einflüsse, die ein Unendliches, Un»zähliges sind, wie kann ich sie unter Be-griffe (in endliche Nahmen des Unendlichen)bringen, und zählen? Diese Einflüsse sind(wenn ich die Sprache der alten und aucheiner neuen Abstraktion reden darf) erstensnegativ, indem der Führer bloß nichtsverderbt an der .sich selber entwickelnden Na-tur; sind zweytens positiv, indem derFührer der Natur in ihrer Sclbstentwickelungbcystcht, z. B. durch Wartung, Unterwei-sung rc>; sind drittens limitativ, indemder Führer die Regungen der jungen Triebebeschränkt, daß sie nicht ausarten, daß siesich selber nicht schwächen, oder gar das Gan-ze zerstören.

s. Die negativen Einflüsse setzen in dem Führerüberhaupt eine positive Selbstbe»herrschung voraus. Wer nichts am Kin-de verderben wollte, mußte in sich selbst alleTriebe, die nach aussen wirken, und Zerstö-rung anrichte» könnten, der Vernunft unter,K wvr.