den Gehorsam des KindeS mit Leckerbissenbelohnt. Das heißt, die Kinder regelmässignaschhaft machen, und sie, durch einen fal-schen Erziehungsgriff, verziehen. Nie soll daSKind den Schrank kennen, darin die Mutterdie Leckerbissen verbirgt; sonst zieht es dieMutter, fast jede Stunde, zu dem geliebtenSchranke hin. cl) Durch Mangel an fest-gesetzter Ordnung, wenn nämlich kei-ne bestimmte Zeit zum Essen festgesetzt, alsoder Magen zu jeder Stunde mit Speisen an-gefüllet wird. Gelegenheit, Reiz zum Es-sen, Langeweile, und vor allem die Schwä-che der nichtsvcrsagendcn Mutter, oder Kin-derwärterinn — bilden die unbändige Freßlnst,die die Krankheitöstoffe vermehrt, die durchÜbcrfütterung dem Schlafe das Stärkendenimmt, und die schwachen Verdauungswerk-zeuge noch mehr schwächet. Was des LebensNahrung seyn soll, wird des Lebens Ertöd-tung. e) Durch frühes Zulassen derKnaben, Mädchen zu wvhlbcsctzten Tafeln.Da lernen sie zwey böse Künste, einmaldurch «»berechneten Genuß von allen kom-menden Speisen sich das Vielessen, nachherdurch Genuß der ausgesuchten, niedlichenSpeisen die bessere Tafel zum Bedürfnisse
zu