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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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219
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«inst dafür danke» . . . Wenn die Mutterdes Kindes in Erziehung die Stejie^verBegierde vertritt: wer soll denn die Htflleder Vernunft vertreten? Eben so thöricht wärre der Rath des Hausarztes: die Kinder es-sen zu lassen, was, wie viel, und wielange sie wollen. . . Dieser Rath wärewohl gut, wenn Kinder eine vollendete Herr-schaft über sich haben könnten, oder nur Brodund ein paar einfache Speisen aufgetragenwürden. Aber an einer Tafel des Überflussesist dieser Rath Gift und Mord. t) DurchAngewöhnung des zarten Ma-gens an Backwerk, Fettes, Gebratenes,wodurch die Gesundheit zerrüttet werden muß,ehe sie Kraft gewinnt, g) Durch thieri-sche Vorschnelligkeit im Essen, wo-durch die Speise unzermalmet hinunterge-schluckt wird.

6. Wenn die blosse Ueberfütterung die armenKinder, die sich nicht dagegen wehren kön-nen, weil sie keine Vernunft haben, undnicht wehren wollen, weil sie nichts alsBegierde sind, schwächlich, krankhaft^ macht:so muß sie die frühe Angewöhnung an mtzi-ge ausländische Getränke, die dft, Stelle