Körpers wirken, ist der einmal entstandeneund herrschende Hang s) zur gesetzlosen Be-, friedigung des Geschlechtstriebeö, und insbe-sondere b) zur Selbstbcfleckuug, und ganz be-sonders c) vor den Jahren der Reife — die-jenige Leidenschaft, die am stärksten und tief-sten auf Schwächung, Verwüstung undZerstörung des Körpers wirket.
Zwar rächet sich dieses Laster auch anden Seelen - und Geisteskräften, indem es daSGedächtniß schwächet, den Sinn für daSGöttliche trübet und stumpfet, dem heiligenSprecher in uns die Zunge bindet, und denFreygebohrnen Willen gefangen nimmt. Aberjetzt sey nur die Rede von dem Zerstören-den, das dieses Laster nicht als Laster, son-dern als Uebel, für den Körper hat.
Daraus erhellet denn aber auch die Wich-tigkeit, die Größe und der Umfang der Auf-merksamkeit, die die Erziehung diesemGegenstände zu widmen hat.
Ich sage: Sie ist diesem Gegenständedie bedeutendste. ernsteste Aufmerksamkeitschuldig, um dieses Übel zu verhüten, woes noch verhütet werde» kann ; nm dieses Übel,