könnte, vor jeder Handlung, die uns lm Au-ge eines frommen Freundes, der guten Mut-ter rc. erniedrigte.... werden. Schon infrühern Jahren müssen die Kinder das Beta-sten und Entblößen der Schamtheile als et-was, das Sitte und Wohlstand beleidigte,nnd sie selbst entehrte, ansehen lernen.
Überhaupt ist die religiöse Erziehung auchhierin die segenreichste. Wenn der Knabe lerntnach dem Grundsätze leben: ,>Nichrs willich mir erlauben, was mich vor dem Au-ge des Allwissenden verklagen müßte,nichts will ich mir erlauben, was ichnicht unter dem Auge eines gottesfürchti»gen Mannes zu thun, mir getrauteso hater einen unsichtbaren Schutzengel an der Sei-te. Religions - und Schamgefühl leisten hier-in mehr als keine Kunst, keine Wissenschaftleisten kann. Aber gerade diese Gefühle lei-den jetzt am meisten, werden am wenigstengeweckt, gestärkt, geschont: Kino Mae 1»crl-
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6. Unsere Kirche beut, durch die Einflüsse einesvernünftigen Gewisiensfreundes, ein souverai-neö Mittel dar, diese Jugendpest zu verhü-ten, zu entdecken, zu heilen. Tausend Jüng-linge,