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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
Entstehung
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253
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der unausbleiblichen Elendes noch das eigent-liche Religionsgefühl, nämlich das der Ehr-furcht vor dem Allsehenden, und das der Zu-versicht zu dem Allvcrgebenden vereinigt: s»wird der göttliche Entschluß bald gebohrckseyn:Was ich mit Gott kann/ waSich vor Gott soll, daö will ich durchGott auch."

Gar oft muß in dem Selbstschrvächer derGlaube qn seine Freyheit erweckt werden: Ichkann mit Gott, waS ich vor Gott soll. Dennsuhlend das Übergewicht des sinnlichen Reirtzes, verliert er das Zutrauen zu seinem Der»mögen, ihm zu widerstehen. Es muß ihmalso Muth eingesprochen werden: wer geret-tet werden will, der kann es.

,/Errettet «erden wollen/

Ist unser Sollen",

singt ein kindlicher Dichter.

Noch öfter muß aber dem Leichtsinne,der blind, den Abgrund nicht steht, vor demer taumelt, das Auge geöffnet werde», da-mit er sehend die Tiefen des Abgrundes,zusammenfahre, und zurücktretend, gerettetwerde.

Nicht