der unausbleiblichen Elendes noch das eigent-liche Religionsgefühl, nämlich das der Ehr-furcht vor dem Allsehenden, und das der Zu-versicht zu dem Allvcrgebenden vereinigt: s»wird der göttliche Entschluß bald gebohrckseyn: — „Was ich mit Gott kann/ waSich vor Gott soll, daö will ich durchGott auch."
Gar oft muß in dem Selbstschrvächer derGlaube qn seine Freyheit erweckt werden: Ichkann mit Gott, waS ich vor Gott soll. Dennsuhlend das Übergewicht des sinnlichen Reirtzes, verliert er das Zutrauen zu seinem Der»mögen, ihm zu widerstehen. Es muß ihmalso Muth eingesprochen werden: wer geret-tet werden will, der kann es.
,/Errettet «erden wollen/
Ist unser Sollen",
singt ein kindlicher Dichter.
Noch öfter muß aber dem Leichtsinne,der blind, den Abgrund nicht steht, vor demer taumelt, das Auge geöffnet werde», da-mit er sehend — die Tiefen des Abgrundes,zusammenfahre, und zurücktretend, gerettetwerde.
Nicht