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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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255
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leichtern, theils ersparen kann, vrvtrautgemacht werden. Er muß erstens: auf dasWesen des vernünftigen Widerstreites aufmerk-sam gemacht werden,widerstehe gleich demersten Neitze, und widerstehe ihm mit je«nem Ernste, mir welchem der Lebensfrohe -wi-der den Tod kämpfte, und widerstehe mit ein«nachgebender Beharrlichkeit so lange, bisdu gesiegt hast." Das heißt widerstreite»,«nd das allein heißt widerstreiten. Masist die Grundlchre aller sittlichen Wehrkunde.Frühe genug, ernst genug, andaurend ge-nug sey .dein Widerstreit:.' dann ist er ^ver-nünftig, >da>m wird er sieghaft. Komm, Jüng-ling ! hier.ist Weisheit für dein After und fürdein Herz!

Markte du nie, disputire nie mit derverführenden Lust, laß dich in keinen Wort-wechsel mit ihr ein: Kin Wort mit ihr ge-wechselt entscheidet ihren Sieg und KeineNiederlage. Horche nicht einmal der Lust zu,auch nicht einen Augenblick: dein Hinhorchenist Tod. Richte deine» Vorsatz nur auf Ei-nen Tag: heut will ich der Lust gebieten; leben muß ich nicht, aber der,Lust gebie-ten will ich. Erneue denselben Vorsatz in trü-ben