leichtern, theils ersparen kann, vrvtrautgemacht werden. Er muß erstens: auf dasWesen des vernünftigen Widerstreites aufmerk-sam gemacht werden, „widerstehe gleich demersten Neitze, und widerstehe ihm mit je«nem Ernste, mir welchem der Lebensfrohe -wi-der den Tod kämpfte, und widerstehe mit ein«nachgebender Beharrlichkeit — so lange, bisdu gesiegt hast." Das heißt widerstreite»,«nd das allein heißt widerstreiten. Masist die Grundlchre aller sittlichen Wehrkunde.Frühe genug, ernst genug, andaurend ge-nug sey .dein Widerstreit:.' dann ist er ^ver-nünftig, >da>m wird er sieghaft. Komm, Jüng-ling ! hier.ist Weisheit für dein After und fürdein Herz!
„Markte du nie, disputire nie mit derverführenden Lust, laß dich in keinen Wort-wechsel mit ihr ein: Kin Wort mit ihr ge-wechselt — entscheidet ihren Sieg und KeineNiederlage. Horche nicht einmal der Lust zu,auch nicht einen Augenblick: dein Hinhorchenist Tod. Richte deine» Vorsatz nur auf Ei-nen Tag: heut will ich der Lust gebieten;— leben muß ich nicht, aber der,Lust gebie-ten will ich. Erneue denselben Vorsatz in trü-ben