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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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284
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Geschicklichkcit des Lernenden immerschwerer werden, so, daß weder die Leich-tigkeit der Aufgabe den jungen Arbeiterschlaff, noch die Schwierigkeit denselbenmuthlvs mache. Auch Witz und Scharf-sinn versäumet L) der Erzieher nicht zuüben durch Vorlegung verwickelter Fälle,durch Aufforderung, den Sinn schöner Pa-rabeln zu suchen, «. s. w. Um nach undnach ein gesundes, richtiges Urtheil zu si-chern, lehrt er i) seinen Zögling in gewähl-ten Büchern gewählte Stücke lesen viel,nicht vieles lesen (mulmm, non nml-ts l und darüber seine Gedanken abgeben. Amallerwenigsten läßt er ihn hinbrüten überBücher ohne Leitung.

* Pcstalozzi, und mit ihm jeder Kennerdes Menschen, schärfet es den Erziehern ein:daß sie das Urtheil der Kinder mehr zurück-zuhalten, als dasselbe vor der Zeit scheinbarreif zu machen suchen sollen;dem« es kommtmehr darauf an, daß das Kind einen festenHintergrund zum Urtheile bekomme, als frühurtheile» lerne, die Kraft mehr intensiv als er-tensiv geübt werde." Zurück voin Bücherwe-ge zum Anschauungowege!" Bücherlicht" wird