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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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336
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lich auch Muth cinflössct, die Wehen derGeburt auszuhalten.

Von einer Mutter, die in Liebe und Re,ligion ihr Wesen theilt, und sich durch Liebeund Religion groß und selig fühlt, mögen sichwohl manche Züge des Guten und Schönen indas werdende Kind einbilden, die sonst weg-geblieben wären.

z) Da die Religion, dadurch, daß sie die sinn-lichen Triebe dem Regimcnte der Vernunft,«nd die Vernunft der höchsten Vernunft unter-wirft, kräftiger als alle andere Potenzen aufdie Bewahrung des Gcschlcchtstriebes vorder Ehelichuug, auf die Fixirung des Ge-schlechtstricbes durch die Ehelichuug, und aufdie Heiligung des GeschlcchtStriebes in derEhe selber, einwirket: so stehe hier auch dasdritte Gesetz der ewigen Ordnung derDinge:

Da die Religion um die Schönheit,um die Gesundheit, um den Adel derNachkommen das höchste Verdienst haben müß-te, wenn sie im männlichen und weibliche»Geschlechte so viel Seyn, Leben und Be-standheit gewonnen hätte, daß sie beyde

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