len, oder von einer andern, die Kinder mit Dennr-nrssen zu überschütten, die sie in ihrem Berufe niewerden anwenden können. „ Man lehrt, sagt mitBüel alle Weisheit, das Kind uur so viel, alsihm in seinem Stande anwendbar ist. Alles, wasdarüber geht, ist aus dem Uebel, uud dient dazu,ihm seinen Kopf zu verdrehen, den schlichten Men-senverstand auszureuten, und es, wenn nicht zueinem großen, doch zum kleinen Narren zu machen,der statt seine Aufmerksamkeit auf die Geschäfte sei-nes Berufes zu richten, sie auf theologische (oderphilosophische) Grillen richtet, oder, anstatt mitder Geschichte seiner Haushaltung, mit der Ge-schichte Karls des Großen beschäftiget ist."
Er ist unangestcckt von der großen Manie klei-ner Seelen, oder dem Wahne, daß man durch bloßeSchulen die ganze Kirchenanstalt entbehrlich machenkonnte. Ihr Lieben! der Rcligivnstricb ist unaus-tilgbar. Eher, sagte schon Plutarch, könnt ihr eineFestung in der Luft bauen, als eine Natron ohneReligion und öffentlichen Cultus bilden.
Er ist frey von der wohllebenssuchk, die dieKinder ihnen überläßt, und nur den Vergnügungennachläuft.
Er ist frey von ungebändigter Zornmürhigkeir,die schnell aufbrennt und verstandlos zuschlägt ; vonroher, ungeschliffener Sitte, die aus Unmündigennichts zu machen weiß als Halbwilde; von trägem,
schläfri-