Iy. Die Folgen des steigenden Verderben-auf Universitäten treten dem Seher immernäher vor das Auge, und enthüllen sich im-mer unzweideutiger.
Wenn das Verderben, so wie eS im Stei-gen ist, im Steigen zunähme, so eröffnetesich jedem unbefangenen' Patrioten die traurig-ste Perspektive — indem er vorhersähe, daßhalbentnervte und kühntrotzige Jünglingedie Stellen der Gesetzgeber, Richter, Rä-the, Aerzte im Lande besetzen, und das Ver-derben der akademischen Jahre (als individuelleErbsünde der Vater) der Nachwelt überlie-fern würden. — —
so. Ruckweise: Diese Folgen des Verderbensweisen zunächst auf das Verderben selber, dasVerderben auf die Ursachen seiner Steige-rung , die Ursachen der Steigerung auf dieGrund« Ursache des Verderbens, die Grund-ursache auf die unrichtige Ansicht der Uni-versitäten und der Pflichten des Lehramtes.
Die unselige Trennung zwischen Wis-sen und wollen, zwischen Ropf undHerz, zwischen Schule und Leben,zwischen Lehrling und Mensch, zwi-schen