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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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435
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rüttung geben müssen, besonders, wenn erdas Unglück har, einer sogenannten lustigenGesellschaft, die alles Gefühl für seine Sitteund für Tugend verloren hat, in die Händezn fallen. Wer ;. B. die Ueberzeugungenvon der Religion, die Uebungen der Andacht,die ihm seine Ältern ein- und angedildet,seine Erzieher als einen Schirm und Schilddes Lebens mitgegeben haben; wer die Be-scheidenheit) Stille, Modestie, die Ach.tung für Andere, die Ehrerbietung gegenHöhere, den Ginn für das wohlanständige,den muntern Fleiß und die rege Lernbe«gierde, die Nichtanmaßung im geselligenLeben, das Maaßhalten in Speise, Trank,Erholung> das Beste, was ihm seine Fa-milie mitgeben konnte> nicht früh ge-nug wegwerfen kann, um seinen neuen Ge-sellen an Ton, Farbe, Zuschnitt, Ganggleich zu werden, der verbildet sich in kur-zer Zeit tritt in eine selbstgemachte Roh-heit, die ärger ist, als Naturrohheit, undwird sich in kurzer Zeit an Leib und Geistzerrütten. Ihr frühen Gräber! die dieKirchhofe großer Städte und Universitätenauszeichnen könntet ihr alle die Opfer derfrühen Zerrüttung bey ihren Familien - Name»Ees nen-