I. sich selber kennen;
7t?'si'ch'selber beherrschen;
III. sich selber stets voranzutreiben.
Das Erste ist der Grund aller Weis-heit; das Zweyte daö Wesen aller Lugend:das Dritte die Bedingung aller Vollkom-- rnenheit.
Ohne Selbstkenntniß bleibt der Menschblind in seinem nächsten Gebiete; ohne Selbst-beherrschnng Sclave seines eigenen Herzens;ohne stete Selbstanmannung wird er die müh-sam errungene Stuffe der Selbstkenutnißund Selbstbeherrschung nicht behaupten kön-nen, sondern ein Ball eigner und fremderSteigungen werden, und aklmählig wieder indie vorige Nacht und Sclaverey zurückfallenmüssen.
Wenn nun jeder Mensch ohne Selbst-^ kensitniß blind/ ohne SelbstbeherrschungSclave, ohrre Selbstanmannung ein Ball^ eigner und fremder Neigungen seyn muß: sttük wird auch der Fürstensohn ohne Selbstkennt-tchi<an'ß blind, ohne Selbstbeherrschung Sclave,»!l?ohn« Selbstanmannung Spielball der Nei-
seyn müsse». Wie wird er aber als
.'i,ch' blind.