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Denkschrift zur Feier des hundertjährigen Jubiläums der naturforschenden Gesellschaft in Zürich / G. von Escher und J. J. Siegfried
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eine Reift in die westliche Schweiz unternommen"), von Geßner zur Vervollständigungseiner Sammlung von Schwcizerpflanzen, von Haller, der erst am Geburtsorte der Bau-hin im Umgänge Stähelin's") und Geßner's die Botanik recht lieb zu gewinnen begann, umunter seiner Anleitung eine solche anzufangen. Es war diese Reise, welche Haller zu seinemGedichte über die Alpen begeisterte, und welche die beiden Freunde auf den Gedanken brachte,vereinigt eine Pflanzengeschichte Helveticas zu schreiben, hiefür einander die Mittheilungihrer Entdeckungen gelobend. Vieq d'^/z-r erzählt von derselben"'):bin .jimr apre*>,av»ii üpuisü Ivurs löioos (laus uns Iioi'bm'isiiljoii lräs-poiiiblo, Nr. Eosuor luinbu do lnli-guo ol s'oudormit au miliou duiro almospliöro glnoöo. Nr. do Ilnllor vil »voo i»«>u>6ludo»suu ami Ii'vrä ä uu somiuoil guv lo ttoid aurvit pu roudro lüuoslo. II cliorolia oonxnord il»>x>urruil lo därobor n es «langer; bionlol oo >»u>o» so prösouln ä sa ponsäo »u plulöl asou ooour. II so döpouillu «lo sos vülomons, il v» oouvrit Eosnor ot lo rvgardaul avoo oo»,plnisunov, il foult «lo ev spooluolv saus so pormvllro aueuu luvuvoiuoul «laus la oraiuio>>d'o» iulorroiupro la «lurov. l)uo ooux, qui oounvissvnt >« oliariuo «lo l'aiuitiö, so poiguouilo rövoil «lo (losuor, sa surpriso ot lours oiubrassoiuons; guo l'ou so roprosoulo vuliu au»luilio» «I'uu dösvist ootlv sväiio touvlluuto ot si diguo d'avuir dos adwiratvurs."

Im Sommer 1729 verließ Haller Basel, um in seiner Vnrerstadt als Arzt auf-zutreten; Geßner dagegen blieb, um zu promovircn. Zm November schrieb er an Haller,daß er seine Dissertation beendigt, und bereits seinem Bruder nach Zürich zur Durch-sicht gesandt habe, und am 19. Dezember ging die Disputation glücklich vorüber, sosehr ihm auch bei seiner natürlichen Schüchternheit davor bange gewesen war. Stähelin,König ") :c. waren seine Opponenten. Der gelehrte St. Galler Arzt Giller schrieb bald

14> I. v. I'ag. 5478.

15) Benedict Stähelin von Basel >,18!>5 >75»), ein Freund Halters und GeßnerS, von demman sich namentlich für Physiologie sehr viel versprechen durfte. Aber in den kräftigsten Jahrenumwölkte sich sein früher so Heller Geist, und als ihn Haller auf einer Durchreise in Basel be-suchen wollte, fand er ihn beim Kinderspielzeuge. Tief erschüttert, stand er ihm weinend gegenüber.Na kam Stähelin, wie durch eine mächtige Rückwirkung, auf einige Augenblicke zur Besinnung undbrach in die Worte aus:Nicht wahr, Haller, es ist traurig, wieder ein Kind zu werden." sSieheHuber, Eröffnungsrede der Vers. schweiz . Naturf. 1821. I'ag. 57.)

>6) Iklogvs los «I»»s los sönnevs puldiguos «lo >» 8oc!vlo llo^ulv «lo Nodovino, l'aris. 1778. 1.

17) Emanuel König aus Basel <1898->752), später Professor der Medizin, - auch ein Freundvon Geßner und Haller.

>8) Peter Giller von St. Gallen , 1705 geboren, Studiengenvffe von Geßner und Haller inüeyben, 1784 als Stadtarzt und Unterbürgermeister in seiner Vaterstadt verstorben. An ihn ist einesoer Haller'schen Gedichte gerichtet.