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Denkschrift zur Feier des hundertjährigen Jubiläums der naturforschenden Gesellschaft in Zürich / G. von Escher und J. J. Siegfried
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nachher an Haller: »1'ai reell las llteses 6« öl leai» Ouessuer iVo»-I>«etnr, <!o Lxl»alali«-»num eaiisis et elleeliltns. Im maliero ost eurieuso, soavanle et <ligm; <Ie I'aultioui.«

Nachdem Geßner noch eine Inauguralrede über den Nutzen der Mathematik in der Arz-neikunst gehalten, kehrte er in seine Vaterstadt zurück, und begann sogleich seine erworbenenKenntnisse fruchtbar zu machen. Kaum drei Wochen nach seiner Ankunft (den 9. Febr. 173»)schrieb er an Haller, baß er Arzneien mische, seiner medizinischen Praxis nachgehe, einigenSchülern in verschiedenen Theilen der Medizin und Mathematik Unterricht gebe, die Ber-noullischen Kollegienhefte ausarbeiten wolle, um sie ihm zu schicken, und die übrige Zeit an-wende, seine Bücher, Pflanzen und Versteinerungen zu ordnen. Die ihm im Frühjahr 1731von Borrhave angetragene Professur der Botanik in St. Petersburg schlug er damals wegenseiner schwachen Gesundheit und aus Rücksichten für seine Eltern aus, - aber fast hätte eres später bereut, da au ihm, wie an Haller, das Sprichwort wahr werden zu wollen schien,daß der Prophet sich in seinem Naterlande nicht recht geltend machen könne: Seine medizi-nische Praxis erhielt nicht die gewünschte Ausdehnung, seinem Unterrichte standen vieleHindernisse entgegen, da damals kein botanischer Garten, kein anatomisches Theater, janicht einmal freier Zutritt zu den Kranken im Spitale vorhanden war, und für anatomischeUebungen ein Leichnam oft nur mit Gefährde der bürgerlichen Ehre erhalten werden konnte,seine Schüler fand er unvorbereitet, und nur mit seltenen Ausnahmen, unter welche dernachmals so berühmte Johann Georg Sulzer aus Winterthur '") gehörte, mit dem wahrenEifer ausgerüstet, bei Besetzung ärztlicher und anderer Stellen wurde er Übergängen 2 »),

>»> .1. >777 als Direktor der philosophischen Klaffe der Berliner Akademie verstorben.

2») Im Oktober 1732 schrieb Geßner a» Haller: >, ». I'»Ii»tiuin Unraltvi» juni»re,n prae-»tvrit« inenso »Iltisse, te knrsan »on Intet. Viees I'oliatri jam tenvl tlel. 8el>eueli/vius, stipen-dio vor» medieu anvtus est li. I.andolt, invdivxs «inniuin nostrorxin natu inininxis. Vieles inde,»gxaonan, spvs praeinii aut Iionoris animos ad scivntiain exeitvt,« und am 24. Januar 173i2)3hinwieder:II. 13. lanuarii oöiit II. I)e iVIuralt, I>,»t. 1'lixsieos, tlanonious et Vrekiater,»eujxs viees in I). 8elieucdr!ernin dvlalae snnt. t)uis»uo vxistiinadat vaeuain txi» t«re eatlie-»drarn inatliemativam, sed et »ane «dein 8el>vuelirerns ainNivns me e» addneit, ut sxadei»til»is»»,»>o>8 »il »piioguai» »»«verein, h)uae vor« Iilijxs rei rati» sit panois In»!»« >»dv a IN» feie»annis 1>rotess«res eleeti sxnt d»n I'lixsieai» nnns, alter Hlatl»su>atiea dxeenles. I'rixres «.an»»nioorum nninvro adsoiil>el>antur. .Inten ver» du« taut»»»» eleeti lnvrunt, unus »pii »'lz^siea,,,»alter ,p»i Matliesin alternis liaris exponeret. 4nn» ver» eireiter 1<i4» 1». I.avaterxs duplex»inxnxs atipie ojus ecnnninda » 8enat» reportavil, neseius ver« stxdii ,»a>l»en»aliei i<> plane«neplipeliat, it» nl 8vnat»s I'rntessienviu ennstitiivrit inatlivniatieain kxtranrdinariain. (SieheWolf in Nr. 34 der Mittheilungen der Bern . Roturf. Gesellschaft.) ^st tielisuelirerus n»stei ffn»alixin tnrte liaoe »Isri vatxriis) Ssnatui nustr« de nnn neeossaria prntessiane vxtravrdina, ia»talia propxsuit, nl >>lan« sit aNolita. 8etie»o>»rer« jain l'I»vsiees et Itlatliesens l'rntessore