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ihn dann so schon aufmuntert:
Du! dessen Geist mit sich'rer Kraft,
Den Umkreis mancher Wissenschaft,
Mit einem freien Blick durchstrahlet,
Du hast, o Gcßner, in der Brust,
Ein grenzenloses Reich von Lust,
Das Silber weder schafft, noch zahlet.
Bald steigest du, auf Newton'« Pfad,
In der Natur geheimen Rath,
Wohin dich deine Meßkunst leitet:
O Meßkunst, Zaum der Phantasie!
Wer dir will folgen, irret nie;
Wer ohne dich will gehn, der gleitet.
Bald suchst du in der Wunderuhr,
Dem Meisterstücke der Natur,
Bewegt von selbst gespannten Federn:
und ihm am Schlüsse mit den Worten:
O könnt ich mit dem starken Geist,
Den noch die Welt am Maroni ) preist.Ein ewig Lied zur Nachwelt schreiben:
so herzlich seine Freundschaft verdankt^).
Du siehst des Herzens Unruh' gehn.
Du kennst ihr Eilen und ihr Stehn,
Und die Lernutzung an den Rädern,
Bald eilst du, wo die Parze droht.
Und scheinest in der nahen Roth,
Wie in dem Sturm Helenens Brüder^),Dein Anblick hebt die Schwachen auf,
Ihr Blut besänftigt seinen Lauf,
Mit dir kömmt auch die Hoffnung wieder.
Bald lockt dich Flora nach der Au,
Wo tausend Blumen stehn im Thau,
Die auf dein Auge buhlend warten;
Auch auf der Alpen kühlen Höh'
Liegt für dich unterm tiefen SchneeEin angepflanzter Blumengarten,
So solltest du und Stähelin,
Bis zu den letzten Enkeln hin,
Ein Muster wahrer Freunde bleiben?^.
24) Kastor und Pollur, namentlich von Schiffern im Sturme angerufen,
25) Mrgilius Maro, der berühmte Dichter der Aeneide.
26) Wie lieb Geßner seinen Haller hatte, zeigen viele seiner Briefe. Ermahnungen, wie z, B.:„7 u vor» si me »mas, ko eur» lliligonter. ot nimm »mini in stulliis conlvntioue viros ,,o»»vnnsiunv, <>uo lliutius tu» »mivitia sunvissim» truamur,« — Wünsche, wie: »Heu« »mnipotens»remelliis l>«»odioat,« kehren häufig wieder. Der gewöhnliche Schluß seiner Briefe ist: »V»le «t»ms »innre perge," — bei der ihn sehr bemühenden Abreise Hallers nach Göttingen aber: » I?Iur»„alliiere dolor proliilivt. V»Ie vum varissimis ?uis, ins am», lleus D, 0. N, tu»« rss svvnndet»st 7> tslivein lirevi in patriam rolluonl. Itvrnm vale! «
27) Geßner schrieb hinsichtlich dieses Gedichts im Juli 1733 an Haller: »Iüx«pt»tissi»>»s tuas»summ» vum vvluptate porlvgi, touvrum vorn, quvin literis st apere saopissilno lsstatus es,»tuun, erg» ins smorom egregio varmine luvulonlissimo vonllrmstnm vidors quantso milii tuerit„oblsetstioni, divers vix possuni. I'anto vorn Majores 7'il>i gratia« llebeo, quoll Ins «armiui»lnis ine »inieoruin luaruni orllini »llsvrjptuin immortalitatvm noininis consequi passe milii vi-„de»r, I,»udos quas milii importis, potius tu»e i» me voluntati, qusm meritis meis trilni«,«