Band 
Erster Theil.
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84
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84 Vorbereitung, Beschickung und Eröffnung der Ausstellung.

Künstlers, Nindentuch der Dpaks auf Borneo, Zucker, Kaffee, Sago ,Pfeffer, Muskat, Guttapercha, Kautschuck, Elephantenzähne, Bambus-rohre und andere Erzeugnisse von Labuan und andern dortigen Inselnausgestellt hatten.

Unter den afrikanischen Besitzungen stellte die Kapkolonie °),namentlich die Kapstadt , wo die Ackerbaugesellschaft sich sehr thätig ge-zeigt hatte, Port Elisabeth und Port Natal außer einigen Proben vonZimmergcräth und einheimischen Holzschnitzarbeiten,' zahlreiche Rohcr-zeugnisse: Minerale, von den Maitlandbergwerken, einschließlich Bleiund Eisenerze, Graphite und Korallen; außerdem ein zu einer Tischplatteaus eichenem Untersatz verarbeiteter farbiger Marmor von Natal; rohenund gereinigten Orimor turtari mit andern officinellen Pflanzen undDroguen, rothes Ebenholz, verschiedene Arten von Gerberlohe, Wall-nußöl, Oele von Schaasschwänzcn und Seeelcphanten, Soda ausPflanzenasche, Guano, Honig; vegetabilisches Wachs, Mais, Warzen,Mehl, eingemachte und getrocknete Früchte; Pelzwerk, Elephantenzähne,von 97 und 103 Pfund Gewicht, Ochsenhörner, von Spitze zu Spitze8 Fuß lang, von Port Natal ; 43 Holzarten, Kapwolle, Straußfedern— bedeutende Ausfuhrartikel — und eine Palatine von Federn ver-schiedener Kapvögcl aus. Agent: H. Watson.

Aus Westafrika und insbesondere von Sierra-Leone, Gambia ,Cap Coast Castle und andern Plätzen der Goldküste, von den Inselndes grünen Vorgebirges, von Abbertuccu, einer Stadt von 50,000 Ein-wohnern im Norubalande, Dasomey, so wie dem Aschanteelande wardurch Britische Besitzer und Kaufleute in diesen Ländern eine ziemlichvollständige Sammlung ihrer Erzeugnisse: Holzarten, unter welchen dieberühmte, vielfach zum Schiffsbau gebrauchte afrikanische (Theka) Eiche,Baumwollarten, welche am Niger wild wachsen, rohe Seide nebst an-dern Webstoffen, Golderz, Pfeilwurz (Arrowroot), Kaffee, Zobcs, eine Artbaumwollener Kleider, PagneS, ein baumwollenes Zeug, Tischmatten,seidene Damcnmäntel, Bettdecken, Pferdedecken, Lederbeutel mit geschrie-benen Auszügen aus dem Koran , Glasarmbänder durch UmschmelzenEuropäischer Glasperlen gewonnen, eingeschickt.

Von St. Helena sandte die neuerdings daselbst errichtete Acker-baugescllschast rohe Baumwolle, Kaffee, Alkali von der Salsolapflanze,Steinsalz; andere Mineralien von Longwood, Napoleons Wohnsitz;Blätter der St. Helena Gazette und einer dort gedruckten Schiffsliste.

Von Mauritius war insbesondere durch die dortige Naturfor-schcrgesellschast (ll»/al 8oe. ok Natural Histor^ ol' Uauritius) roheSeide, welche dort stark gezogen wird, Zucker, Kokosnüsse, Reiß, Ge-würze, Ebenholz eingesandt.

In keinem Theile dA Britischen Kolonien war der Gedanke derAusstellung mit mehr Beifall aufgenommen als in Kanada . Um einenVersuch mit der Darlegung ihrer Industrie - Erzeugnisse zu machen,