Igg I. Klasse. Bergbauerzeugnifse rc.
Weise zu benutzen, und so weit die Ausstellung reicht, ist hierfür derBeweis auf das Bestimmteste geliefert. Die Ausstellung keines andernLandes bekundet eine so genaue Beachtung fast aller von der Naturgebotenen Produkte, als gerade die Britische, und die anscheinend ge-ringsügigen Fossilien, als z. B. Thon, Sand, Gyps, Marmor rc., wennman von den werthvolleren Erzen und Kohlen ganz absieht, sind es, de-ren richtige Benutzung in Großbritannien Industriezweige hervorgerufenhat, von deren Bestand große dichtbevölkerte Distrikte abhängig sind,und welche zur Vermehrung des Nationalreichthums einen wesentlichenBeitrag liefern.
Bei den einzelnen Gegenständen des nachstehenden Berichtes wirdman diejenige Folge einzuhalten suchen, welche von den KöniglichGroßbritannischen Kommissaren in der Klassifikation für die Jury(s. oben S. 138) zum Anhalten gegeben worden ist.
Betrachtet man aber die Schwierigkeit, einem Bericht über Roh-stoffe, die an und für sich nichts Besonderes darbieten, wenn man nichtauf deren Vorkommen, Verbreitung und Gewinnung eingehen will,wozu sich aber in sehr vielen Fällen gar keine Mittel boten, ein allge-meines Interesse zu geben, so kann man kaum erwarten der Ausgabezu genügen. Um nicht durch eine einfache Aufzählung der Aus-stellungsgegenstände den Katalog zu wiederholen, ist man bemüht ge-wesen, nur diejenigen Aussteller namhaft zu machen, welche sich ineinem einzelnen Zweige besonders auszeichneten, und hat gesucht, da-mit solche Nachrichten zu verknüpfen, die ein allgemeines Interesse zuhaben schienen, zu deren Sammlung sich dem Berichterstatter, wenig-stens für England, durch einen früheren längeren Aufenthalt daselbst,manche Gelegenheit dargeboten hatte.
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a. Bergbau und Steinbruchsbetrieb.
Es befinden sich unter dieser Abtheilung mehrere Modelle ausge-stellt. Die 6 in Holz ausgeführten Modelle, welche den in Englandüblichen Steinkohlen-Bergbau darstellen, lassen denselben auf zwei Sy-steme zurückführen, die mit einzelnen Modifikationen den örtlichen Ver-hältnissen verschiedener Gruben angepaßt worden sind; es bedarf dahernur das Modell von dem Kommittee der Grafschaft von Northum-b er land, in dem beide Abbauarten dargestellt worden sind, der Er-wähnung. Für die Anwendung des einen oder andern Abbausystemsist es gleichgültig, ob das Kohlenlager durch Stollen oder Schächteausgeschlossen wird. Die erste Abbaumethode, unter dem Namen „pii-lar ancl 8tsll"-System bekannt, ist dem Deutschen Pfeiler-Abbaue ineinigen Beziehungen ähnlich und besteht darin, daß das Kohlenseld bis