Band 
Erster Theil.
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§. 17. Britisches Eisen. 209

Bitumengehalt, weshalb sie mit dem Ramm Kohlen-Eisenstein (Black-band) bezeichnet werden. Seit der Einführung des Schmelzens miterhitzter Gebläseluft und rohen Steinkohlen zu Anfang der 1830er Jahreist die Schottische Eisenprodnktion in fortwährendem Steigen gewesen,da dieselbe hierdurch, zu den ohnehin schon günstigen Lokalverhältnissen,einen noch weiteren Vorschub in der beispiellos billigen Roheisen-Erzeugung erhielt. Das Schottische Roheisen wird vorzugsweise zurGießerei verwendet. Der große Verlust, den es bei seiner Umwandlung>n Stabeisen erleidet, macht es für diesen Zweck weniger brauchbar.

Irland erscheint in der Ausstellung nur mit einer Repräsentationdvin Eisenstein aus der Kohlenformation von Leitrim durch HerrnI. R. Page; obwohl es Schätze enthalten soll, die eine Eisenpro-duktion gleich der von Wales möglich machen sollen, so werden siedoch nur in einem äußerst beschränkten Umfange benutzt.

Schwarzbleche in den dünnen Tafeln, wie sie vorzugsweise in derKnopffabrikation und zu Weißblechen verwendet werden, von der CwmAvon Jron Kompanie ausgestellt, sind zwar gut gewalzt, abernicht von der zähen Beschaffenheit, wie die vom Baron Kleist ausBöhmen . Die verzinnten Bleche derselben Gesellschaft sind ebenfallsnicht sehr zu rühmen. Die Vertretung der so umfangreichen Fabri-kation verzinnter Eisenbleche ist eine äußerst dürftige, da alle größereWerke gar nichts eingeliefert haben.

Morewood und Rogers sowie Tupper und Carr in London haben verzinkte Eisenbleche unter dem Namen „güvoü/.ecl iron" ein-geliefert. Der Zweck der Verzückung ist, das Eisen gegen Oxydationzu schützen, weshalb dasselbe beim Schiffsbaue für alle die Zwecke, woseither Kupfer benutzt wurde, Anwendung finden kann. Zur Dachbe-deckung ist es namentlich geeignet, da die verzinkten Eisenbleche wenigerdurch Tcmperaturwechsel leiden, als Bleche von Blei und Zink. Auchfind von diesen beiden Ausstellern verbleite Zink- und Eisenbleche ange-fertigt worden, welche mit der Stärke des Zinks und Eisens die demBlei anhaftenden Eigenschaften verbinden. Die Darstellung dieser ver-zinkten oder verbleiten Bleche geschieht in der Weise, daß dieselbenzunächst in einem, mit einer stark verdünnten Auflösung von Chlorzinngefüllten und erwärmten Behälter mit granulirtem Zink aufgeschichtetWerden, wobei sich dieselben nach sehr kurzer Zeit mit einer dünnenZinnhaut überziehen, welche erforderlich ist, um die beabsichtigte Ver-bleiung oder Verzückung bei dem nun erfolgenden Durchzuge der Blechedurch geschmolzenes Blei oder Zink zu bewirken. Eisendraht in seinenund groben Sorten, zum Theil auch galvanistrt, in welcher Form erbesonders für Telegraphen und Seile anwendbar ist, war unter anderenbon Wilkins und Weatherly in London und R. Johnson undBruder in Manchester zur Ausstellung gekommen.

I. Sterling hat in seiner Ausstellung Roheisen, welches durch