K. 18. Die Englischen Kolonien. 229
Krystallisation; eignen sich aber wegen ihrer Undurchsichtigkeit undschmutzig gelben Farbe nicht zum Schleifen.
Außerdem sind von den obigen drei Inseln Marmor, Granit,Thonschiefer, Schleifsteine, Graphit, Kaolin und gewöhnliche Thon-arten eingesandt.
3. Die Afrikanischen Kolonien vom Kap der guten Hoff-nung und der westlichen Küste haben, außer einigen Eisensteinen, gedie-genem Schwefel und Goldstaub, nichts geliefert.
4. Canada ist während der letzten Jahre durch einen Ingenieur^r Englischen Regierung untersucht worden, wobei sich die minerali-schen Schätze dieser großen Kolonie als sehr ansehnlich erwiesen haben.Eisensteine, namentlich Rasen-, Braun-, Spath-, Magnet- und Chrom-eisenstein, nehmen die erste Stelle ein, von denen besonders der Magnet-eisenstein in bis zu 500 Fuß mächtigen Lagern vorkommen soll. EineBenutzung derselben findet, außer auf zwei Eisenhütten, noch nicht statt,Uvn denen die eine des Herrn F. Ferrier Naseneiscnstein, die andereMagneteisenstein mit Holzkohlen verschmilzt. Der Mangel an Stein-kohlen in ganz Canada, die auf der Seite der Vereinigten Staaten abgelagert sind, wird einer allgemeinen Benutzung dieser Eiscnstcin-bvrräthe vorläufig ein großes Hinderniß entgegenstellen.
Blei- und Kupfererze sind ebenfalls in vielen Lokalitäten aufgc-suiiden worden. Zur Gewinnung des Kupfers aus den reichen Erzen^uf der nördlichen Seite des Huronsees hat sich die Montreal MiningKvmp. gebildet, und ihre Operationen bereits begonnen. Interessantsit unter den ausgestellten Erzen das gemeinschaftliche Vorkommen vongediegenem Silber mit gediegenem Kupfer.
Das Vorkommen von gediegenem Gold im Sande der Flüsse undben angrenzenden Alluvionen ist ebenfalls in neuerer Zeit nachgewiesen.
wird als eine Fortsetzung des auf der östlichen Seite des Allcghany-gebirges in Georgia , Süd- und Nord - Carolina vorkommenden Goldesangesehen, was durch die Auffindung des Goldes, wiewohl in gerin-gerer Menge, in einigen Flüssen der zwischen diesem nördlichen undsüdlichen Punkte liegenden Staaten von Virginien , Pensilvanien und^euyork bewiesen zu sein scheint. Die Choudiere Mining Komp.
Quebeck ist mit der Goldgewinnung beschäftigt, und hat vom feinstenBstrschgolde Stücke im Gewicht bis zu Mark schwer ausgestellt.
H. Harwood zu Vaudreuil in Canada sandte Graphit vonbezüglicher Güte und Reinheit. Derselbe kommt auf einem Gange im^ebergangskalksteine vor.
^ In mineralogischer Beziehung sind die 6 bis 8 Zoll langen undZoll dicken hellgrünen Apatit-Krystalle, in Kalkspath eingewachsen,sls etwas Außergewöhnliches anzusehen. Sie kommen zu Bürgestgroßer Menge vor, und sind vom Hr. Wilson zu Perth aus-gestellt.