Band 
Erster Theil.
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k. Klasse. Bergbauerzeagnisse rc.

Von den übrigen ausgestellten kanadischen Mineralien verdienenErdpech, Torf, mehrere Sorten Ocher, Serpentin, Lithographir-Steine,GyPs und Dachschiefer eine besondere Erwähnung.

5. Neu-S chottland hat außer einer Sammlung verschiedenerMineralien, besonders Braunsteine, Steinkohlen, Eisenerze auch mehreredurch den Herrn C. D. Archibald daraus erzeugte Roheisensorten, die inEngland zu Stabeisen, Stahl und verschiedenen Waaren verarbeitetworden sind, geliefert.

6. Asphalt, in mehr oder weniger reichen Varietäten, ist ausder Nähe des Pechsees der Insel Trinidad und von Neu-Braun-schweig eingeschickt. Agent für den ersteren Fundort ist Simon undLightly, Fenchnrch-Street, und für den letzteren Ort Gould, 4, Ta-vistock Sguare, London .

8- 19.

Das zollveremte und nördliche Deutschland .

Vergleicht man die ausgestellten Produkte der ersten Klasse mit derwirklich stattfindenden Gewinnung derselben im Zollvereine und Nord-deutschland, so ergiebt sich leider nur eine zu mangelhafte Betheiligungbei der Gewerbe-Ausstellung. Einige der Haupt-BergwerkSdistrikte vonRheinland, Westfalen, Schlesien , Bayern rc. haben nur sehr wenig ein-geliefert, und die Stammsitze des Deutschen Bergbaues, das Erzgebirge und der Harz , haben sich der Einsendung gänzlich enthalten. Beide letzterenDistrikte hätten aus ihren reichen Modellsammlungcn die Entwickelungund Fortschritte des Bergbaues in allen den verschiedenen, damit ver-wandten Zweigen illustriren können. Ebenso leicht konnten Sammlun-gen von Fossilien und Produkten, wie sie für Wissenschaft und Ge-werbe von gleich großem Interesse sind, in solcher Mannigfaltigkeit zu-sammengebracht werden, wie sie wohl wenige Bergwcrksdistrikte zu liefernvermöchten. Wären nicht einige, neuerlich in die Technik eingeführteVerfahrungsweisen, und einige kürzlich entdeckte Vorkommnisse von Er-zen, welche von Wichtigkeit zu werden versprechen, in der Ausstellungrcpräsentirt, so würde hier wenig Neues zu sagen sein.

Von hölzernen Modellen befinden sich nur zwei Vertreter.Ein vom Dr. Lüders konstruirtes Gebläse, und ein zum Puddcln be-stimmter Gasofen von Bischofs, welche beide auf der HerzoglichenEisenhütte zu Mgdesprung in Thätigkeit sind.

Geologische Karten haben mehrere Repräsentationen; nament-lich sind durch Simon Schropp und Comp. zu Berlin die schönenKarten von Oberschlefien, von R. v. Carnall, in zwei Blättern, unddie acht Blätter vom Laacher See nebst Umgegend, von C. v. Oeyn-h ausen, sowie acht Blätter des Siegener Bergwerksreviereö, auf denen