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I. Klasse. Bergbauerzcugmsse rc.
Die Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetricb desBlcybergs zu Bkontzen im Lütticher Lande, an dessen Grenze 2 Stundenvon Aachen befindlich, und die Societät de Corphalie zu Lüttich hatten Sanunlungen von Zink und Bleierzen und die daraus dargestell-ten Metalle ausgestellt.
Chaudoir, C. H., zu Lüttich hatte eine Sendung von Messing-Siederöhren für Dampfkessel und Lokomotiven ausgestellt, die ohne Lö-thung aus einen: Stücke gezogen waren.
Belgien ist eins der marinorreichstcn Länder, und auch die Ver-arbeitung deS Marmors ist in diesem Lande, besonders in Namur undGent , unter Anwendung mechanischer Hülfsmittel zu einem hohen Gradeder Vollkommenheit vorangeschritten. Im Maaslande kommt insbeson-dere der schwarze Marmor in reichen Lagerstätten vor: er wird in gro-ßen Blöcken und zu sehr billigen Preisen gewonnen, und zu den ver-schiedenartigsten ornamentalen Zwecken verwendet. Fallou-Pirou ausNamur hatte einen mächtigen Block dieses schwarzen Marmors aus-gestellt.
Mühlsteine von guter Qualität aus einzelnen Steinen, wie dieFranzösischen, aber von feinkörnigerer Tcrtur, zusammengesetzt, warenvon Ed. Dc St. Hubert zu Bauvigncs und I. B. Morimont zuWurde bei Namur eingeliefert.
Feuerfester Thon war von G. Temsonnct und Dartet zuNamcchc bei Namur ausgestellt, und dessen Benutzung zu feuerfestenSteinen, Gasretorten rc. durch Pastor, Bertrond und Comp. zuAndennes, Provinz Namur, gezeigt.
F. Coste zu Tilleur bei Lüttich hatte Graphitticgel von guter Ar-beit geliefert.
Die von L. M. Müsseler verbesserten Davhschen Sicherheits-Lampen für den Gebrauch in Steinkohlengrnben verdienen eine beson-ders empsehlenöwerthc Erwähnung.
Gebr. Lamberty zu Stavelot im Lütticher Lande hatten 70 Pro-ben von Schleifsteinen von verschiedenen Formen und Qualitäten,und 2 Wetzsteine für Sicheln ausgestellt.
K. 21.
sandte nur geringe Beiträge, und sind davon hauptsächlich der feineEisendraht für Karden, sowie einige stärkere, auf galvanischem Wegeverkupferte Eisendrahtsorteu von Ncuhaus und Blösch zu Bienne,und die gewalzten Stahlbleche für Uhrfedern von Mathey und Sohnzu Locle wegen anerkennenswerther Vollendung und Güte zu erwähnen.
F. Fischer zu Schaffhausen hatte Gußstahlproben ausgestellt.